Schleswig-Holstein

Land zahlt Polizeihunden jetzt eine Rente

Diensthunde im Alter zwischen zehn und 13 Jahren kommen in den Genuss der Pension. Damit ist Schleswig-Holstein das letzte Bundesland.

Kiel. Auch ein Diensthund braucht im Alter sein Auskommen. Um das zu sichern, zahlt jetzt als letztes Bundesland auch Schleswig-Holstein eine Rente für Diensthunde. „Schleswig-Holstein war bis 2017 das einzige Bundesland, dass keine Diensthundepension gezahlt hat. Das ist mit dem kommenden Jahr endlich vorbei“, sagte dazu Staatssekretär Torsten Geerdts.

Die Halter der Hunde erhalten monatlich 50 Euro für Haltung und Pflege des Tieres, wie zum Beispiel Futterkosten oder eine Haftpflichtversicherung. Zusätzlich übernimmt das Land die Tierarztkosten (durchschnittlich etwa 400 Euro im Jahr) und stellt den Hundehaltern unentgeltlich bis zum Tod des Tieres einen Zwinger zur Verfügung (Kosten: 5000 Euro).

In den Genuss der Rente kommen mehr als 25 Diensthunde im Alter zwischen zehn und 13 Jahren. Im aktiven Dienst sind derzeit in Schleswig-Holstein 124 Diensthunde. Sie arbeiten durchschnittlich sieben Jahre für die Polizei des Landes. Für Hunde, die noch im Dienst sind, erhalten die Hundeführer eine monatliche Pauschale von 71 Euro. Zusätzlich werden ebenfalls die Tierarztkosten übernommen und ein Zwinger gestellt.