Autos

TÜV Nord: Jedes fünfte Auto fällt durch den Check

TÜV Nord legt jedes Jahr Statistiken ihrer Prüfungen vor

TÜV Nord legt jedes Jahr Statistiken ihrer Prüfungen vor

Foto: dpa

Aktuelle Statistik zeigt, welche Mängel am häufigsten auftreten und welche Automarke die wenigsten Probleme macht.

Hannover. Jetzt ist es amtlich: Jedes fünfte Auto in Norddeutschland fällt beim TÜV Nord durch den Check. Die Mängel sind so schwerwiegend, dass der Wagen erst repariert werden muss, bevor der Prüfer die TÜV-Plakette vergibt.

Das geht aus dem "TÜV Nord Report 2018" hervor, der am Mittwoch in Hannover veröffentlicht wurde. Beim Ranking der meistern Mängel steht "Licht" ganz oben, gefolgt von Problembereichen "Elektrik", "Umweltbelastung", "Achsen, Räder, Reifen" und "Bremse".

Je älter umso schlimmer

Je älter die Fahrzeuge bei ihrem TÜV-Termin sind, desto höher ist die Zahl jener Wagen, die im ersten Anlauf keine Plakette bekommen. Die aktuellen TÜV NORD-Zahlen belegen: Bei der ersten Hauptuntersuchung im Alter von drei Jahren finden sich bei 5,8 Prozent der Autos erhebliche Mängel. Im Alter von fünf Jahren sind es schon 11,1 Prozent und so geht es weiter bis zu den elf Jahre alten Fahrzeugen, von denen 30,1 Prozent zur Reparatur in die Werkstatt müssen.

Als das Auto mit den geringsten Mängeln wird der Mercedes SLK gelistet. In den einzelnen Fahrzeugklassen belegen nach TÜV-Angaben folgende Fahrzeuge die Siegerplätze: Mini: Opel Adam, Kleinwagen: Mazda 2, Kompaktklasse: Mercedes A-Klasse, Mittelklasse: Volvo V40, Van: Golf Sportsvan und SUV: Mercedes GLK.

Zugleich meldet der neue TÜV-Report: Schon zum vierten Mal in Folge ist die Zahl der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln in der TÜV NORD-Statistik gesunken. Und zwar von 22,9 auf 22,2 Prozent aller geprüften Autos.