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Acht Jahre Gefängnis – Iraker hatte seine Frau erstochen

Wegen der Tötung seiner Ehefrau ist ein 42 Jahre alter Familienvater vom Landgericht Verden zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Iraker hatte seine 52 Jahre alte Frau Anfang März zu Hause in Scheeßel im Kreis Rotenburg erstochen. Das Gericht wertete die Tat als Totschlag. Der irakische Staatsbürger war 2014 mit seiner Frau und sieben Kindern aus dem irakischen Sindschar vor der Terrormiliz IS nach Deutschland geflohen. Die Ehe soll arrangiert gewesen sein, das Paar soll viel gestritten haben. Aus Sicht der Kammer war der Mann wegen einer wahnhaften Störung vermindert schuldfähig.

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