Ausbau

Die A 7 soll bis zur dänischen Grenze sechsspurig werden

Das Ziel ist der sechsspurige Ausbau der A7 (Symbol)

Das Ziel ist der sechsspurige Ausbau der A7 (Symbol)

Foto: imago/Rust

Daniel Günther (CDU) und Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) dringen auf den schnellstmöglichen Ausbau der Autobahn 7.

Kopenhagen.  Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) dringen auf den schnellstmöglichen sechsspurigen Ausbau der Autobahn 7 vom Bordesholmer Dreieck bis an die dänische Grenze. „Dafür wollen wir uns einsetzen“, sagte Günther am Mittwochnachmittag in Kopenhagen nach einem Gespräch mit dem dänischen Transportminister Ole Birk Olesen.

Dies sei nur konsequent, da das Ersatzbauwerk für die Rader Hochbrücke im Zuge der A 7 über den Nord-Ostsee-Kanal nun doch sechsspurig gebaut werden soll. Dieser Teilabschnitt der Autobahn solle so bald wie möglich in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden.

Gute Zusammenarbeit

Auf seiner Kopenhagen-Reise ist Günther am Mittwoch von der dänischen Königin Margrethe II. zu einer Privataudienz empfangen worden. „Es war sehr spannend, die dänische Königin zu treffen“, sagte Günther nach der knapp halbstündigen Begebung in Schloss Amalienborg. Es habe eine sehr angenehme Atmosphäre geherrscht, „es war nicht stocksteif“.

Gesprochen wurde unter anderem über die Beziehungen zwischen Deutschland und Dänemark, die verwandtschaftlichen Beziehungen der Königin nach Deutschland sowie Martin Luther. Es sei ein tolles Gespräch gewesen, „irgendwie traurig, dass es dann zu Ende war. Aber wir haben ja beide noch Termine“, sagte Günther.

Zuvor hatte der CDU-Politiker ein Gespräch mit dem dänischen Regierungschef Lars Løkke Rasmussen. Beide Politiker bekannten sich darin zur guten Zusammenarbeit zwischen den Nachbarländern und betonten, die Kontinuität in der Minderheitenpolitik fortzuführen.