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Suchen und retten

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, kurz DGzRS, ist zuständig für den Such- und Rettungsdienst vor den deutschen Küsten von Nord- und Ostsee. 60 Seenotrettungskreuzer und -boote sind auf 54 Stationen zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten einsatzbereit – rund um die Uhr, bei jedem Wetter. Pro Jahr fahren die Seenotretter mehr als 2000 Einsätze, koordiniert von der Seenotleitung der DGzRS in Bremen. Die gesamte Arbeit der DGzRS wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

Seit Gründung der DGzRS 1865 haben ihre Besatzungen 84.000 Menschen aus Seenot gerettet oder drohenden Gefahren befreit. 45 Seenotretter verloren ihr Leben. Zuletzt ertranken 1995 zwei Männer, als ihr Seenotkreuzer „Alfried Krupp“ von einer gewaltigen Grundsee getroffen wurde. Wie die „Adolph Bermpohl“ richtete er sich wieder auf.

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