Landkreis Harburg

Das Filmmuseum Bendestorf kehrt heim

Herbert Böttger zeigt Projektoren von
gestern und heute

Herbert Böttger zeigt Projektoren von gestern und heute

Foto: Lutz Kastendieck / HA

Am kommenden Freitag wird es auf dem Gelände des ehemaligen Studios am Schierenberg wieder eröffnet.

Bendestorf.  „Jetzt ist es endlich dort, wo es hingehört.“ Mit diesen Worten wird Walfried Malleskat, Erster Vorsitzender des Freundeskreises Filmmuseum Bendestorf, am kommenden Freitag um 18 Uhr die Feier zur erfolgreichen Rückkehr des Museums an traditionsreiche Stätte eröffnen.

In monatelanger Kleinarbeit ist die Dauerausstellung zur Geschichte des Filmstudios Bendestorf von ihrem früheren Standort Makens Huus an den Schierenberg verlagert worden, wo Rolf Meyer Ende der 1940er-Jahre das Studio und seine Produktionsgesellschaft Junge-Film-Union gegründet hatte. „Mit dem Eröffnungsprogramm wollen wir einen Bogen von den Anfängen des Studios bis zu aktuellen Produktionen der jüngeren Vergangenheit schlagen“, so Malleskat.

Prominente Gäste

Zur Einweihungsfeier hat der Freundeskreis prominente Gäste eingeladen. Neben Friedel Rostock, einem Filmsternchen der 50er-Jahre und letzter Lebensgefährtin des Studiogründers Rolf Meyer, wird auch Paul von Schell, der Witwer Hildegard Knefs, erwartet. Grußworte werden Landrat Rainer Rempe, Bendestorfs Bürgermeister Hans-Peter Brink und Hans-Heinrich Höper, Bürgermeister der Samtgemeinde Jesteburg, sprechen.

Neben zahlreichen Sequenzen aus Filmen, die in Bendestorf entstanden sind, zeigt der Hamburger Filmemacher Dennis Albrecht Ausschnitte aus seinem Projekt „Filmstadt Hamburg“, das 2014 zu großen Teilen am Schierenberg gedreht wurde. Überdies präsentiert Corinna Lenz Mode aus den 1950er-Jahren, während die Gruppe Rosenberg and Friends mit Swing und bekannter Filmmusik für die passenden Rhythmen sorgt.

( luka )

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