Brunsbüttel

Schleusenkammer muss nach Kollision gesperrt werden

Nach einer Schiffskollision in der Schleusenanlage Brunsbüttel ist am Sonnabend die große Südschleuse für den gesamten Schiffsverkehr gesperrt worden. Ein Tanker hatte demnach beim Einlaufen in den Nord-Ostsee-Kanal das Schleusentor gerammt und ziemlich schwer beschädigt.

Die mehr als hundert Jahre alte Schleuse bleibt nach Angaben der Wasserschutzpolizei voraussichtlich noch bis zum heutigen Montag gesperrt. Taucher sollen zuvor untersuchen, wie groß die Schäden an dem Bauwerk sind, das 1914 eröffnet und damals die größte Schleuse der Welt war.