Helmstedt

Ex-Umweltsenator: Vögel müssen für Windparks sterben

Nach Überzeugung von Naturschützern werden vor dem Bau von Windkraftanlagen häufig Nester zerstört und sogar Greifvögel getötet. Dies sei eine neue Dimension der Gefährdung von Tieren durch Windkraftanlagen, sagte der Vorstand der Deutschen Wildtier Stiftung, Fritz Vahrenholt, der von 1991 bis 1997 Umweltsenator in Hamburg war. 41 solcher Fälle haben die Stiftung und die Naturschutzorganisation Nabu bundesweit in den vergangenen vier Jahren registriert. Unter anderem gab es einen Fall im niedersächsischen Helmstedt. Der Bundesverband Windenergie weist die Vorwürfe zurück.