Verkehr

Fahrplanwechsel bringt neue Züge und bessere Anschlüsse

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dpa
Ein InterCity der zweiten Generation während einer Testfahrt in Magdeburg

Ein InterCity der zweiten Generation während einer Testfahrt in Magdeburg

Foto: dpa

Am Sonntag hat der neue Doppelstock-Intercity seine Premiere im Norden. Im Regionalverkehr in Ostniedersachsen rollen auch neue Züge.

Hannover. Zum Fahrplanwechsel an diesem Sonntag haben die neuen doppelstöckigen Intercitys der Deutschen Bahn ihre Premiere im Norden. Die Züge kommen bundesweit erstmalig auf der IC-Linie von Norddeich über Emden, Bremen, Hannover und Braunschweig nach Leipzig zum Einsatz. Ab Februar 2016 folgt die Linie Köln-Hannover-Braunschweig-Dresden und ab März 2016 die Verbindung Norddeich-Emden-Köln.

Die neuen Züge lösen jahrzehntealte IC-Waggons ab und sollen mehr Komfort bieten. Vorgesehen sind Kleinkindbereiche mit viel Platz für Gepäck und Spielflächen für Kinder. Statt einem Speisewagen werden in den neuen Zügen Snacks und Getränke am Platz serviert. Im Vorfeld hatte es auch Kritik an den neuen IC-Zügen gegeben, die Doppelstockzügen des Regionalverkehrs ähnlich sehen. Die Akzeptanz der neuen Doppelstock-ICs sei auch vom Platzangebot für schweres Gepäck und von der Gastronomie abhängig, hatte der Fahrgastverband Pro Bahn erklärt.

Verbesserung im Fernverkehr

Für Niedersachsen und Bremen bringt der Fahrplanwechsel am 13. Dezember einige weitere Verbesserungen im Fernverkehr, vor allem abends und am Wochenende. So gibt es eine neue Nachtverbindung von Dresden und Berlin über Braunschweig und Hannover nach Köln und zurück. Zweimal täglich geht es künftig ab Hannover ohne Umsteigen per ICE ins schweizerische Chur. Ein zusätzlicher ICE fährt von Basel am Sonnabendabend über Göttingen, Hildesheim, Braunschweig und Wolfsburg nach Berlin, Sonntagfrüh fährt der Zug zurück.

Kostenloses WLAN für Pendler

Verbesserungen gibt es auch im Regionalverkehr. Mit fabrikneuen Zügen übernimmt die Metronom-Bahngesellschaft den Regionalverkehr von Wolfsburg nach Hannover sowie Richtung Braunschweig und Hildesheim, wo künftig jede Stunde ein Zug rollt. Diese Züge sind gleich auch mit kostenlosem WLAN ausgerüstet, damit Pendler während der Fahrt im Internet surfen können.

Mit neuen Zügen geht außerdem die Westfalenbahn auf der Emslandstrecke von Emden über Rheine nach Münster sowie der Verbindung von Braunschweig nach Rheine und Bielefeld an den Start. Hier soll es vom Frühjahr 2016 an ebenfalls kostenloses Internet im Zug geben. Außerdem geht es künftig umsteigefrei von Göttingen nach Paderborn.

( dpa )

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