Soziales Engagement

Til Schweiger will im Harz Flüchtlingsunterkunft errichten

Til Schweiger will sich persönlich in der Hilfe für Flüchtlinge engagieren und eine vorbildliche Unterkunft bauen

Til Schweiger will sich persönlich in der Hilfe für Flüchtlinge engagieren und eine vorbildliche Unterkunft bauen

Foto: Britta Pedersen / dpa

Das Vorzeigeheim soll in einer Kaserne in Oderode entstehen. Schweiger hat mit Freunden das Gebäude im vergangenen Jahr gekauft.

Osterode. Til Schweiger will sich nun auch persönlich in der Hilfe für Flüchtlinge engagieren und in Niedersachsen eine vorbildliche Unterkunft bauen. „Ich werde mit Freunden zusammen ein Flüchtlingsheim aufbauen“, sagte der Hamburger Schauspieler und Regisseur der "Bild am Sonntag". Anfang 2014 hätten die Freunde die Rommel-Kaserne in Osterode am Harz gekauft. „Wir wollen ein Vorzeige-Flüchtlingsheim bauen. Und ich werde eine Stiftung für traumatisierte Kinder gründen.“

Schweiger hatte aufgerufen, die Abendblatt-Aktion für Flüchtlinge zu unterstützen

Bereits in den vergangenen Tagen hatte sich der 51-Jährige öffentlich für Flüchtlinge stark gemacht. So rief er auf Facebook auf, die Abendblatt-Aktion zur Hilfe für Flüchtlinge zu unterstützen. Der 51-Jährige fand anschließend großen Zuspruch, als er auf einen rassistischen Post auf seine Aufforderung reagierte. Nach einem Telefonat mit Vize-Kanzler Sigmar Gabriel kündigte der Hamburger an, dass er sein Engagement für Flüchtlinge verstärken möchte.

Das Land Niedersachsens hatte in der Kaserne in Osterode eigentlich bereits im Juni eine weitere Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge eröffnen wollen. Bisher sind die Verträge mit dem privaten Betreiber, der Firma Princess of Finkenwerder, nach Angaben aus dem Innenministerium aber noch nicht komplett unter Dach und Fach. „Das ist noch nicht eingetütet. Wir freuen uns, dass sich auch Herr Schweiger dort engagieren möchte“, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Philipp Wedelich, am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Schweiger hatte dagegen der Zeitung gesagt, die Verträge seien seit Donnerstag unterschrieben. (dpa/HA)