Ostsee/Dänemark

ADAC warnt vor Überfällen auf Camper im Norden

Ein Camper am Meer (Symbolfoto)

Ein Camper am Meer (Symbolfoto)

Foto: picture-alliance

Die Täter sollen die schlafenden Urlauber mit einem Gas betäuben. Die Camper waren meist Richtung Dänemark und Schweden unterwegs.

München/Hamburg. Die Sommerferien in Hamburg und Schleswig-Holstein haben begonnen. Wer seinen Urlaub nicht in einem Hotel verbringen möchte, weicht mitunter auch auf das Wohnmobil oder auf Zelte aus. Nun warnt der ADAC in einer Mitteilung vor nächtlichen Überfällen auf Camper.

Der Automobilclub bezieht sich dabei nach eigenen Angaben auf Informationen der dänischen Polizei. Demnach sollen vor allem Urlauber betroffen sein, die mit der Fähre von Puttgarden nach Rodby und weiter in Richtung Norden fahren.

In der Mitteilung heißt es, die Täter würden ihre schlafenden Opfer durch Sprühen von Gas betäuben. Die Polizeidirektion Lübeck konnte dazu zunächst keine Angaben machen.

Zusätzlich sei es auch zu einer Häufung von Überfällen entlang der schwedischen E6 Malmö nach Göteborg gekommen. Aber auch in anderen europäischen Ländern komme es immer wieder zu Zwischenfällen, so der ADAC weiter – auch auf Raststätten in Deutschland, Südfrankreich und im Großraum Prag.

Der ADAC rät daher, möglichst auf großen, belebten Parkplätzen zu übernachten. Fahrzeuge sollten nicht neben unübersichtlichen Gebüschen abgestellt werden und Fenster und Türen sollten geschlossen gehalten werden. Am sichersten sei es laut ADAC, auf öffentlichen Campingplätzen zu übernachten.