Verkehr

Am Wochenende droht Stau auf der Autobahn 7

In Schnelsen ist ab Freitag der Abriss der Brücke Frohmestraße geplant. Auch im Süden Hamburgs kommt es am Wochenende zu Sperrungen.

Am Wochenende könnte es eng werden für Autofahrer im Norden. Gleich mehrere Sperrungen werden voraussichtlich für Verkehrsbehinderungen sorgen.

In Schnelsen wir für den Bau eines rund 550 Meter langen Lärmschutzdeckels die Brücke, die die Frohmestraße über die A 7 führt, abgerissen. Die Autobahntrasse zwischen dem Kreuz Nordwest und der Abfahrt Schnelsen wird daher von Freitag, 19. Juni, 22 Uhr, bis Montag, 22. Juni, 5 Uhr, gesperrt. Zehntausende Autofahrer sind von dieser Baumaßnahme betroffen. Eine zweite Bauphase ist hier für Juli geplant, wenn die Brücke Heidlohstraße abgerissen wird.

Auch wer den öffentlichen Personennahverkehr im Westen Hamburgs nutzen will, muss am Wochenende mit Beeinträchtigungen rechnen. Bei den Buslinien M5 und M191 sowie M21 und M195 sollten die Fahrgäste Verspätungen einkalkulieren, teilt die Wirtschaftsbehörde mit.

Auch Sperrungen im Süden

Ab Sonntag kommt es zu einer zusätzlichen Sperrung. Ab 21. Juni wird die Autobahn 261 – die Eckverbindung zwischen A1 und A7 im Südwesten von Hamburg – stadteinwärts komplett gesperrt. Und das gleich für knapp sechs Monate, denn die Fahrbahn in Richtung Hamburg wird auf der gesamten Länge komplett erneuert.

Doch warum finden so viele Baumaßnahmen parallel statt? „Uns stehen dafür nur etwa acht Monate im Jahr zur Verfügung. Im Winter geht es nun mal nicht. Der Sanierungsstau ist außerdem in Hamburg so groß, dass manchmal Baumaßnahmen parallel laufen müssen, will man hier vorankommen“, sagt Susanne Meinecke, Sprecherin der Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. „Wir bemühen uns, die Bauarbeiten so erträglich wie möglich zu gestalten“, betont Susanne Meinecke.

Der ADAC ist für dieses Wochenende optimistisch, auf ein Verkehrschaos müsse man sich höchstwahrscheinlich nicht einstellen. Denn noch haben die Sommerferien nicht begonnen, der Urlaubsverkehr sollte sich daher noch in Grenzen halten. (HA)

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