Bei Fehmarn

Seenotretter finden orientierungslosen Segler

Der neue Seenotrettungskreuzer "Ernst Meier-Hedde"

Der neue Seenotrettungskreuzer "Ernst Meier-Hedde"

Foto: Carmen Jaspersen / dpa

Gegen 3 Uhr hatte der Mann per Mobiltelefon einen Notruf abgesetzt, er sei seekrank und habe im Dunkeln die Orientierung verloren.

Fehmarn. Seenotretter haben am Montag einen orientierungslosen und seekranken Segler bei hohem Seegang in der Ostsee geborgen. Die Besatzung des Seenotrettungskreuzers „Berlin“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) fand das Segelboot „Kleine Brise“ in den frühen Morgenstunden westlich der Nordspitze Fehmarns, teilte die DGzRS mit.

Gegen 3 Uhr hatte der Mann per Mobiltelefon einen Notruf abgesetzt, er sei seekrank und habe im Dunkeln die Orientierung verloren. Aufgrund der zunächst unklaren Position alarmierte die Seenotleitung Bremen drei Seenotrettungsboote. Außerdem beteiligten sich Wasserschutzpolizei und Bundespolizei an der Suche nach dem Alleinsegler. Aus der Luft unterstützte ein Marinehubschrauber den Einsatz.

Dank der Revierkenntnisse der Seenotretter war nach einigen Telefonaten klar, dass sich der Mann mit seinem sechs Meter langen Segelboot westlich der Nordspitze Fehmarns befinden muss. Daher konzentrierten sie die Suche bei Windstärken von sechs Beaufort (bis zu 49 km/h) und einem Seegang von über zwei Metern auf dieses Seegebiet. Gegen 5 Uhr fand die „Berlin“ die „Kleine Brise“ etwa vier Kilometer westlich von Westermarkelsdorf.