Bürgermeisterwahlen in Stormarn: SPD gewinnt dreimal, CDU einmal

Ahrensburg. In fünf Städten und Gemeinden des Kreises Stormarn waren die Bürger am Sonntag aufgerufen, über die Spitze ihrer Verwaltungen zu entscheiden. Neue Bürgermeister wird es in Reinbek, Reinfeld und Trittau geben, da die bisherigen Amtsinhaber nicht mehr angetreten waren.

In Reinbek hatte der von der SPD unterstützte Björn Warmer die Nase vorn. Er bekam 53,6 Prozent der Stimmen. Seine Herausforderer Jürgen Vogt-Zembol und Lars Bardua erhielten 31,3 beziehungsweise 15 Prozent.

In Ammersbek darf sich der amtierende Bürgermeister Horst Ansén (SPD) über eine zweite Amtszeit freuen. 71,6 Prozent der Stimmen entfielen auf ihn. Damit setzte er sich klar gegen seinen Herausforderer Lars Theinert durch. Nachfolger von Gerhard Horn als Bürgermeister von Reinfeld wird Heiko Gerstmann (SPD). Er erhielt 56,8 Prozent der Stimmen. Gegenkandidat Andreas Lehmann musste sich mit 43,2 Prozent begnügen.

In Bargteheide trat mit Henning Görtz (CDU) nur der amtierende Verwaltungschef an. Er wurde von einer breiten Mehrheit der Politik unterstützt und bekam am Ende eine Zustimmung von 80,7 Prozent. Er freut sich über sechs weitere Jahre im Amt.

Spannend bleibt es in Trittau, wo sechs Kandidaten angetreten waren, um Nachfolger von Walter Nussel zu werden. Dort wird es zu einer Stichwahl kommen. Nach dem ersten Wahlgang liegt der bisherige Amtsarchivar Oliver Mesch (parteilos) mit 38,2 Prozent vorn. Er wird nun am 15.Juni gegen Eckhard Frahm (SPD) antreten, der auf 18 Prozent der Stimmen kam.

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