Schleswig-Holstein

Mehrere Verletzte bei Auffahrunfällen auf der A7

Bei Unfällen im Norden sind mehrere Menschen verletzt worden. Auf der Autobahn 7 in Schleswig-Holstein krachten auf Höhe Henstedt-Ulzburg vier Autos ineinander. Auch in Neumünster gab es einen Auffahrunfall.

Neumünster. Bei zwei Auffahrunfällen sind in der Nacht zum Mittwoch auf der Autobahn 7 in Schleswig-Holstein sechs Menschen leicht verletzt worden. Wie die Autobahnpolizei Neumünster am Mittwoch berichtete, krachten auf Höhe Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg) vier Autos ineinander. Zunächst habe ein Fahrer einen langsam fahrenden Wagen vor ihm zu spät bemerkt und sei aufgeprallt. Ein Auto blieb auf der linken Spur liegen, eines auf dem Standstreifen. Zwei nachfolgende Autofahrer konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren auf. Dabei wurden fünf Menschen verletzt, drei wurden ins Krankenhaus gebracht. Die A7 in Richtung Süden blieb für eineinhalb Stunden gesperrt.

Auf der A7 bei Neumünster war ein 26-jähriger Autofahrer so schnell unterwegs, dass er beim Spurwechsel die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Laut Polizei prallte er erst gegen die rechte Leitplanke und blieb dann auf der linken Spur liegen. Er flüchtete sofort in Richtung Standstreifen, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Ein nachfolgender Autofahrer sah den Unfall zu spät und prallte in das Wrack. Der 26 Jahre alte Mann wurde mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht; der andere Fahrer blieb unverletzt.