SPD-Nachwuchsorganisation

Sascha Vogt bleibt Vorsitzender der Juso

Politologe Sascha Vogt ist erneut als Juso-Vorsitzender gewählt worden. Der 31-Jährige erreichte 72,9 Prozent der Stimmen in Lübeck.

Lübeck. Der 31 Jahre alte Politologe Sascha Vogt bleibt Juso-Vorsitzender. Der gebürtige Sauerländer wurde am Freitag beim Bundeskongress der SPD-Nachwuchsorganisation in Lübeck mit 72,9 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Für den Herausforderer Frederic Striegler aus Baden-Württemberg stimmten 21,7 Prozent der

299 Delegierten. Vogt kündigte an, den SPD-Nachwuchs weiter auf linkem Kurs halten zu wollen. "Das ist ein starkes Signal dafür, dass wir ein linker Verband bleiben“, sagte er unter dem Jubel der Delegierten. Striegler hatte zuvor kritisiert, dass die Jusos nur als offizieller Arm des linken SPD-Flügels aufträten. Vogt ist seit 2010 Juso-Chef, damals war er mit 68,1 Prozent der Stimmen gewählt worden.

Unterdessen fordert Schleswig-Holsteins designierter SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig eine Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre. "Ich erlebe junge Menschen häufig als gut informiert und interessiert. Es leuchtet mir nicht ein, dass wir Ihnen das Wahlrecht vorenthalten“, sagte Albig laut vorab verbreitetem Redemanuskript am Freitag auf dem Juso-Bundeskongress in Lübeck. Eine Senkung des Wahlalters bei Landtagswahlen sei darauf die richtige Antwort.

Albig wandte sich in einem Grußwort an die rund 300 Delegierten der SPD-Jugendorganisation. Sie beschäftigen sich bis Sonntag unter dem Motto "Gerecht für alle“ mit zentralen gesellschaftlichen Themen. (abendblatt.de/dpa/dapd)

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