Klimahaus in Bremerhaven

Positive Bilanz – 450.000 Gäste im ersten halben Jahr

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96 Prozent der Besucher wollen die neue Attraktion in der Stadt als Reiseziel weiterempfehlen. Das Klimahaus wurde im Juni 2009 eröffnet.

Bremerhaven. Die Betreiber des Klimahauses in Bremerhaven haben mit mehr als 450.000 Besuchern im ersten halben Jahr eine positive Bilanz gezogen und sehen den Tourismus gestärkt. Eine Analyse einer regelmäßigen Gästebefragung der Hochschule Bremerhaven ergab, dass 96 Prozent der Besucher die neue Attraktion in der Stadt als Reiseziel weiterempfehlen will. Die meisten Menschen würden nach Angaben der Betreiber vom Montag aus Niedersachsen (34 Prozent), Bremen (28) und Nordrhein-Westfalen (13) kommen, um die Wissensschau zu sehen. Der Anteil der Besucher aus Süddeutschland liege bei rund drei Prozent.

Das Klimahaus wurde im Juni 2009 eröffnet. Es ist in Machart und Größe das erste dieser Art. Die Betreiber rechneten zunächst mit rund 600 000 Besuchern jährlich. Interessierte können sich in der Ausstellung auf eine Reise durch die Klimazonen entlang des 8. Längengrades begeben. Die Reise geht über mehrere Ebenen von einer Schweizer Alm, über Kamerun, Samoa, die Antarktis nach Alaska ins Wattenmeer. Unlängst gründeten die Betreiber zudem die Deutsche Klimastiftung. Sie soll unter anderem Schulprojekte im In- und Ausland initiieren. Der Analyse zufolge übernachten rund 50 Prozent der Mehrtagesgäste in Hotels. Nach Ansicht des Geschäftsführers des Klimahauses, Arne Dunker, belegen die Zahlen, dass über die neue Attraktion in der Stadt auch der Tourismus als Wirtschaftsfaktor gestärkt wird. Zunehmend würden auch immer mehr Menschen kommen, die sich die Schau bereits zum zweiten oder drittel Mal ansehen. Das Interesse an der neuen Attraktion werde auch durch die Resonanz in den Medien dokumentiert. So hätten Experten zwischen dem 1. Juni und dem 31. Dezember rund 3300 Artikel in Tageszeitungen, Zeitschriften und anderen Publikationen in Deutschland gefunden.