Immobilien

Gleichbleibende Preise für Immobilien in Schnelsen.

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Foto: Gerhard Leber / imago

Mieten in Eimsbüttel steigen stark - Preise für Eigentumswohnungen sinken leicht

Hamburg-Schnelsen. In Schnelsen werden Immobilien kaum noch teurer. Dies ergibt eine Auswertung für mehr als 90% der Angebotsmieten und Angebotspreise in dieser Woche. In dieser Woche müssen 5.501 Euro pro Quadratmeter bezahlt werden, das ist eine Änderung von plus 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Für den Stadtteil Schnelsen sehen die Mietpreisveränderungen wie folgt aus:

  • Wohnungen unter 40 Quadratmeter: durchschnittlicher Angebotspreis diese Woche 11,37 Euro pro Quadratmeter, in der Vorjahreswoche 16,15 Euro (-29,6 %)
  • Wohnungen zwischen 40-60 Quadratmeter: durchschnittlich 14,47 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 12,85 Euro (+12,6 %)
  • Wohnungen zwischen 60-90 Quadratmeter: durchschnittlich 12,93 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 11,98 Euro (+7,9 %)
  • Wohnungen zwischen 90-120 Quadratmeter: durchschnittlich 10,37 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 13,87 Euro (-25,2 %)
  • Wohnungen ab 120 Quadratmeter: durchschnittlich 12,46 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 14,21 Euro (-12,3 %)

Kaum Veränderungen bei Preisen für Immobilien in Schnelsen

5.501 Euro: So viel kostet der Quadratmeter zur Zeit für Immobilien über alle Kategorien und Größen hinweg - 2 Prozent Unterschied zu vor 12 Monaten.

Für neugebaute Immobilien werden in dieser Woche durchschnittlich 6.700 Euro pro Quadratmeter verlangt. Der Quadratmeterpreis für eine Altbauwohnung beträgt aktuell 4.782 Euro.

Preise für Häuser steigen weiter

Vergleicht man diese Woche mit der vor einem Jahr, dann sind die Preise um 5 Prozent angstiegen: Durchschnittlich 5.841 Euro pro Quadratmeter werden für die Häuser in Schnelsen verlangt, die in dieser Woche im Angebot sind. Bei den Kaufpreisen für Häuser gibt es Unterschiede je nach Zustand und Alter der Immobilie:

  • Bestandshäuser im Durchschnitt: 5.815 Euro pro Quadratmeter (-3,7 %)
  • Neu gebaute Häuser im Durchschnitt: 5.966 Euro pro Quadratmeter (+7,3 %)
  • Sanierte Häuser im Durchschnitt: 5.752 Euro pro Quadratmeter (+16,6 %)

Welche Veränderungen gibt es auf dem Markt für Miet- und Eigentumswohnungen?

So hat sich das Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen innerhalb der vergangenen 12 Monate in Schnelsen entwickelt:

  • Angebot an Mietwohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 71 zu 103 (-31,1 %)
  • Angebot an Eigentumswohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 86 zu 49 (+75,5 %)

Stadtteil-Porträt

Von der Einwohnerzahl steht Schnelsen mit 29.300 Einwohnern auf Platz 23 aller Hamburger Stadtteile und gehört damit zu den größeren Stadtteilen. Wie setzt sich die Bevölkerung in Schnelsen zusammen? Es gibt mit 44,1 Prozent besonders wenige Einpersonenhaushalte (ganz Hamburg: 54,5 Prozent) und mehr Haushalte mit Kindern als im Hamburger Durchschnitt, nämlich 22,6 Prozent (ganz Hamburg: 17,8 Prozent). Auf dem Arbeitsmarkt sieht es in diesem Stadtteil genauso aus wie in der gesamten Hansestadt: 4,8 Prozent der Erwerbsfähigen sind erwerbslos gemeldet (Stand zu Beginn 2019).

So sieht der Wohnungsmarkt im gesamten Bezirk aus:

Im Bezirk Eimsbüttel, in dem Schnelsen liegt, sind die Mieten im Vergleich zur Vorjahreswoche um 4,8 Prozent angestiegen. Mieter müssen unabhängig von der Wohnungsgröße aktuell 15,62 Euro pro Quadratmeter zahlen.

Die Kaufpreise für Wohnungen im Bezirk Eimsbüttel sind um -2,4 Prozent zur Vorjahreswoche gesunken. Käufer müssen aktuell 5.990 Euro pro Quadratmeter zahlen.

( ddna )