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Weiter steigende Preise für Eigentumswohnungen in Winterhude

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Foto: Gerhard Leber / imago

Mit Ausbruch der Pandemie wird der Immobilien- und Mietmarkt noch genauer beobachtet als zuvor. So sieht die Entwicklung aus.

Hamburg-Winterhude. In Winterhude steigen die Preise für Eigentumswohnungen weiter. Dies ergibt eine Auswertung für mehr als 90% der Angebotsmieten und Angebotspreise in dieser Woche. Im Vergleich zur Vorjahreswoche sind die Preise im Durchschnitt um 20,5 Prozent nach oben geschossen.

Unabhängig von der Wohnungsgröße müssen in Winterhude mit Stand von heute 9.530 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden.

Neugebaute Eigentumswohnungen kosten aktuell 8.716 Euro pro Quadratmeter. Eine Altbauwohnung erhält man hier für einen Quadratmeterpreis von derzeit 9.742 Euro.

Weiter steigende Mieten in Winterhude

Für den Stadtteil Winterhude sehen die Mietpreisveränderungen im Detail wie folgt aus:

  • Wohnungen unter 40 Quadratmeter: durchschnittlicher Angebotspreis diese Woche 22,32 Euro pro Quadratmeter, in der Vorjahreswoche 19,69 Euro (+13,3 %)
  • Wohnungen zwischen 40-60 Quadratmeter: durchschnittlich 15,38 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 15,93 Euro (-3,5 %)
  • Wohnungen zwischen 60-90 Quadratmeter: durchschnittlich 15,20 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 14,31 Euro (+6,2 %)
  • Wohnungen zwischen 90-120 Quadratmeter: durchschnittlich 15,77 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 16,02 Euro (-1,6 %)
  • Wohnungen ab 120 Quadratmeter: durchschnittlich 18,44 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 15,02 Euro (+22,7 %)

Aktuell: Kaufpreise für Häuser niedriger

In Winterhude gibt es zur Zeit nur sechs Häuser zu kaufen. Deswegen sind Vergleichszahlen mit Vorsicht zu genießen.

Vergleicht man diese Woche mit der vor einem Jahr, kommt man auf einen Preisunterschied von -25 Prozent: Durchschnittlich 9.144 Euro pro Quadratmeter werden für die Häuser in Winterhude verlangt, die in dieser Woche im Angebot sind. Aber auch bei Häusern gibt es Unterschiede je nach Zustand und Alter:

  • Bestandshäuser im Durchschnitt: 7.598 Euro pro Quadratmeter (-13,2 %)
  • Sanierte Häuser im Durchschnitt: 16.870 Euro pro Quadratmeter (+8 %)

Wie entwickelt sich das Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen?

So hat sich das Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen innerhalb der vergangenen 12 Monate in Winterhude entwickelt:

  • Angebot an Mietwohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 211 zu 240 (-12,1 %)
  • Angebot an Eigentumswohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 80 zu 130 (-38,5 %)

Stadtteil-Porträt

Von der Einwohnerzahl steht Winterhude mit 55.000 Einwohnern auf Platz 4 aller Hamburger Stadtteile und gehört damit zu den größten Stadtteilen.

Wie setzt sich die Bevölkerung in Winterhude zusammen? Es gibt mit 65 Prozent relativ viele Einpersonenhaushalte (ganz Hamburg: 54,5 Prozent) und weniger Haushalte mit Kindern als im Hamburger Durchschnitt, nämlich 13 Prozent (ganz Hamburg: 17,8 Prozent).

Auf dem Arbeitsmarkt sieht es minimal schlechter aus als für den Rest der Hansestadt: 1277 Bewohner von Winterhude sind erwerbslos gemeldet (Stand zu Beginn 2019), die Hamburger Arbeitslosenquote lag zu diesem Zeitpunkt bei 4,8 Prozent.

So sieht der Wohnungsmarkt im gesamten Bezirk aus:

Im Bezirk Hamburg-Nord, in dem Winterhude liegt, haben sich die Mieten im Vergleich zur Vorjahreswoche mit einem Preisunterschied von 1,7 Prozent kaum verändert. Unabhängig von der Wohnungsgröße müssen Mieter aktuell 14,85 Euro pro Quadratmeter zahlen.

Die Preise für Eigentumswohnungen im Bezirk Hamburg-Nord sind um 8,8 Prozent zur Vorjahreswoche nach oben gegangen. Im Durchschnitt werden aktuell 8.898 Euro pro Quadratmeter für Eigentumswohnungen verlangt.

( ddna )