Wohnung mieten Hamburg

Mieten in Winterhude steigen weiter

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Foto: Gerhard Leber / imago

Mit Ausbruch der Pandemie wird der Immobilien- und Mietmarkt noch genauer beobachtet als zuvor. So sieht die Entwicklung aus.

Hamburg-Winterhude. In Winterhude sind die Mieten der aktuell angebotenen 217 Wohnungen im Vergleich zu den Angeboten der Vorjahreswoche im Durchschnitt um 7 Prozent nach oben geschossen. Dies ergibt eine Auswertung für mehr als 90% der Angebotsmieten und Angebotspreise in dieser Woche.

Unabhängig von der Wohnungsgröße beträgt die Miete in Winterhude 16,87 Euro pro Quadratmeter (Stand heute).

Für den Stadtteil Winterhude sehen die Mietpreisveränderungen im Detail wie folgt aus:

  • Wohnungen bis 40 Quadratmeter: durchschnittlicher Angebotspreis diese Woche 22,56 Euro pro Quadratmeter, in der Vorjahreswoche 20,01 Euro (+12,7 %)
  • Wohnungen zwischen 40-60 Quadratmeter: durchschnittlich 15,42 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 15,84 Euro (-2,7 %)
  • Wohnungen zwischen 60-90 Quadratmeter: durchschnittlich 15,29 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 14,15 Euro (+8,1 %)
  • Wohnungen zwischen 90-120 Quadratmeter: durchschnittlich 15,48 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 16,15 Euro (-4,2 %)
  • Wohnungen ab 120 Quadratmeter: durchschnittlich 17,90 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 14,92 Euro (+19,9 %)

Preise für Eigentumswohnungen in Winterhude steigen weiter an

Mit 9.513 Euro pro Quadratmeter muss rechnen, wer zur Zeit nach einer Eigentumswohnung in Winterhude sucht. Dies sind 19,3 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Für neugebaute Eigentumswohnungen werden in dieser Woche durchschnittlich 8.716 Euro pro Quadratmeter verlangt. Der Quadratmeterpreis für eine Altbauwohnung beträgt aktuell 9.708 Euro.

Akuelle Hausangebote sind preiswerter

In Winterhude gibt es zur Zeit nur sieben Häuser zu kaufen. Deswegen sind Vergleichszahlen mit Vorsicht zu genießen.

Vergleicht man diese Woche mit der vor einem Jahr, kommt man auf einen Preisunterschied von -34,2 Prozent: Durchschnittlich 8.018 Euro pro Quadratmeter werden für die Häuser in Winterhude verlangt, die in dieser Woche im Angebot sind. Aber auch bei Häusern gibt es Unterschiede je nach Zustand und Alter:

  • Bestandshäuser im Durchschnitt: 6.543 Euro pro Quadratmeter (-25,2 %)
  • Sanierte Häuser im Durchschnitt: 16.870 Euro pro Quadratmeter (+8 %)

Welche Veränderungen gibt es auf dem Markt für Miet- und Eigentumswohnungen?

So hat sich das Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen innerhalb der vergangenen 12 Monate in Winterhude entwickelt:

  • Angebot an Mietwohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 217 zu 241 (-10 %)
  • Angebot an Eigentumswohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 82 zu 126 (-34,9 %)

Stadtteil-Porträt

Winterhude gehört mit 55.000 Einwohnern zu den größten Stadtteilen (Platz 4).

Wie setzt sich die Bevölkerung in Winterhude zusammen? Es gibt mit 65 Prozent relativ viele Einpersonenhaushalte (ganz Hamburg: 54,5 Prozent) und weniger Haushalte mit Kindern als im Hamburger Durchschnitt, nämlich 13 Prozent (ganz Hamburg: 17,8 Prozent).

Auf dem Arbeitsmarkt sieht es minimal schlechter aus als für den Rest der Hansestadt: 1277 Bewohner von Winterhude sind erwerbslos gemeldet (Stand zu Beginn 2019), die Hamburger Arbeitslosenquote lag zu diesem Zeitpunkt bei 4,8 Prozent.

So sieht der Wohnungsmarkt im gesamten Bezirk aus:

Im Bezirk Hamburg-Nord, zu dem Winterhude gehört, haben sich die Mieten im Vergleich zur Vorjahreswoche mit einem Preisunterschied von 1,4 Prozent kaum verändert. Für die 956 aktuell angebotenen Wohnungen werden durchschnittlich 14,80 Euro pro Quadratmeter verlangt.

Die Preise für Eigentumswohnungen im Bezirk Hamburg-Nord sind um 8 Prozent zur Vorjahreswoche nach oben gegangen. Im Durchschnitt werden aktuell 8.898 Euro pro Quadratmeter für Eigentumswohnungen verlangt.

( ddna )