Wohnung mieten Hamburg

Mieten in Schnelsen steigen weiter

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Foto: Gerhard Leber / imago

Mit Ausbruch der Pandemie wird der Immobilien- und Mietmarkt noch genauer beobachtet als zuvor. So sieht die Entwicklung aus.

Hamburg-Schnelsen. In Schnelsen sind die Mieten der aktuell angebotenen 94 Wohnungen im Vergleich zu den Angeboten der Vorjahreswoche im Durchschnitt um 12,6 Prozent nach oben geschossen. Dies ergibt eine Auswertung für mehr als 90% der Angebotsmieten und Angebotspreise in dieser Woche.

Unabhängig von der Wohnungsgröße müssen in Schnelsen mit Stand von heute 12,71 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden.

Für den Stadtteil Schnelsen sehen die Mietpreisveränderungen im Detail wie folgt aus:

  • Wohnungen bis 40 Quadratmeter: durchschnittlicher Angebotspreis diese Woche 16,91 Euro pro Quadratmeter, in der Vorjahreswoche 12,86 Euro (+31,5 %)
  • Wohnungen zwischen 40-60 Quadratmeter: durchschnittlich 12,37 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 10,95 Euro (+13 %)
  • Wohnungen zwischen 60-90 Quadratmeter: durchschnittlich 12,02 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 10,82 Euro (+11 %)
  • Wohnungen zwischen 90-120 Quadratmeter: durchschnittlich 13,69 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 12,89 Euro (+6,2 %)
  • Wohnungen ab 120 Quadratmeter: durchschnittlich 14,21 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 11,81 Euro (+20,3 %)

Weiterhin steigende Preise für Eigentumswohnungen in Schnelsen

Mit 5.266 Euro pro Quadratmeter muss rechnen, wer zur Zeit nach einer Eigentumswohnung in Schnelsen sucht. Dies sind 19,9 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Neugebaute Eigentumswohnungen kosten aktuell 6.015 Euro pro Quadratmeter. Eine Altbauwohnung erhält man hier für einen Quadratmeterpreis von derzeit 4.582 Euro.

Preise für Häuser steigen weiter

Vergleicht man diese Woche mit der vor einem Jahr, kommt man auf einen Preisunterschied von +9,4 Prozent: Durchschnittlich 5.535 Euro pro Quadratmeter werden für die Häuser in Schnelsen verlangt, die in dieser Woche im Angebot sind. Aber auch bei Häusern gibt es Unterschiede je nach Zustand und Alter:

  • Bestandshäuser im Durchschnitt: 5.661 Euro pro Quadratmeter (+15,8 %)
  • Neu gebaute Häuser im Durchschnitt: 5.558 Euro pro Quadratmeter (-2,9 %)
  • Sanierte Häuser (zurzeit nur 3 im Angebot): 5.015 Euro pro Quadratmeter

Wie entwickelt sich das Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen?

So hat sich das Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen innerhalb der vergangenen 12 Monate in Schnelsen entwickelt:

  • Angebot an Mietwohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 94 zu 93 (+1,1 %)
  • Angebot an Eigentumswohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 44 zu 33 (+33,3 %)

Stadtteil-Porträt

Von der Einwohnerzahl steht Schnelsen mit 29.300 Einwohnern auf Platz 23 aller Hamburger Stadtteile und gehört damit zu den größeren Stadtteilen. Wie setzt sich die Bevölkerung in Schnelsen zusammen? Es gibt mit 44,1 Prozent besonders wenige Einpersonenhaushalte (ganz Hamburg: 54,5 Prozent) und mehr Haushalte mit Kindern als im Hamburger Durchschnitt, nämlich 22,6 Prozent (ganz Hamburg: 17,8 Prozent). Auf dem Arbeitsmarkt sieht es in diesem Stadtteil genauso aus wie in der gesamten Hansestadt: 4,8 Prozent der Erwerbsfähigen sind erwerbslos gemeldet (Stand zu Beginn 2019).

So sieht der Wohnungsmarkt im gesamten Bezirk aus:

Im Bezirk Eimsbüttel, zu dem Schnelsen gehört, sind die Mieten, verglichen mit der Vorjahreswoche, um 5,1 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Für die 1529 aktuell angebotenen Wohnungen werden durchschnittlich 15,07 Euro pro Quadratmeter verlangt.

Die Kaufpreise für Wohnungen im Bezirk Eimsbüttel sind um 3,6 Prozent zur Vorjahreswoche gestiegen. Käufer müssen aktuell 7.594 Euro pro Quadratmeter zahlen.

( ddna )