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Weiter steigende Preise für Eigentumswohnungen in Rissen

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Foto: Gerhard Leber / imago

Sinkende Mieten und preiswertere Immobilien - dies wurde mit Start der Corona-Krise vorhergesagt. Ob das richtig ist?

Hamburg-Rissen. In Rissen steigen die Preise für Eigentumswohnungen weiter. Dies ergibt eine Auswertung für mehr als 90% der Angebotsmieten und Angebotspreise in dieser Woche. Im Vergleich zur Vorjahreswoche sind die Preise im Durchschnitt um 3,2 Prozent nach oben gegangen.

Unabhängig von der Wohnungsgröße müssen in Rissen mit Stand von heute 5.738 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden.

Für neugebaute Eigentumswohnungen werden in dieser Woche durchschnittlich 6.636 Euro pro Quadratmeter verlangt. Der Quadratmeterpreis für eine Altbauwohnung beträgt aktuell 5.568 Euro.

Weiter steigende Mieten in Rissen

Für den Stadtteil Rissen sehen die Mietpreisveränderungen im Detail wie folgt aus:

  • Wohnungen unter 40 Quadratmeter: durchschnittlicher Angebotspreis diese Woche 17,84 Euro pro Quadratmeter, in der Vorjahreswoche 17,65 Euro (+1,1 %)
  • Wohnungen zwischen 40-60 Quadratmeter: durchschnittlich 12,67 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 11,62 Euro (+9 %)
  • Wohnungen zwischen 60-90 Quadratmeter: durchschnittlich 13,74 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 13,40 Euro (+2,5 %)
  • Wohnungen zwischen 90-120 Quadratmeter: durchschnittlich 13,67 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 14,16 Euro (-3,5 %)
  • Wohnungen ab 120 Quadratmeter: durchschnittlich 15,95 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 11,32 Euro (+41 %)

Preise für Häuser steigen weiter

Vergleicht man diese Woche mit der vor einem Jahr, kommt man auf einen Preisunterschied von +4,9 Prozent: Durchschnittlich 6.599 Euro pro Quadratmeter werden für die Häuser in Rissen verlangt, die in dieser Woche im Angebot sind. Aber auch bei Häusern gibt es Unterschiede je nach Zustand und Alter:

  • Bestandshäuser im Durchschnitt: 6.451 Euro pro Quadratmeter (+3,6 %)
  • Neu gebaute Häuser im Durchschnitt: 7.510 Euro pro Quadratmeter (+16,8 %)
  • Sanierte Häuser im Durchschnitt: 6.403 Euro pro Quadratmeter (+9,9 %)

Wie entwickelt sich das Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen?

So hat sich das Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen innerhalb der vergangenen 12 Monate in Rissen entwickelt:

  • Angebot an Mietwohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 59 zu 81 (-27,2 %)
  • Angebot an Eigentumswohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 10 zu 33 (-69,7 %)

Stadtteil-Porträt

Rissen gehört mit 15.763 Einwohnern zu den durchschnittlich großen Stadtteilen (Platz 48).

Wie setzt sich die Bevölkerung in Rissen zusammen? Es gibt mit 45 Prozent besonders wenige Einpersonenhaushalte (ganz Hamburg: 54,5 Prozent) und mehr Haushalte mit Kindern als im Hamburger Durchschnitt, nämlich 22 Prozent (ganz Hamburg: 17,8 Prozent).

Auf dem Arbeitsmarkt sieht es minimal schlechter aus als für den Rest der Hansestadt: 288 Bewohner von Rissen sind erwerbslos gemeldet (Stand zu Beginn 2019), die Hamburger Arbeitslosenquote lag zu diesem Zeitpunkt bei 4,8 Prozent.

So sieht der Wohnungsmarkt im gesamten Bezirk aus:

Im Bezirk Altona, in dem Rissen liegt, haben sich die Mieten im Vergleich zur Vorjahreswoche um 5,8 Prozent erhöht. Unabhängig von der Wohnungsgröße müssen Mieter aktuell 14,71 Euro pro Quadratmeter zahlen.

Die Kaufpreise für Wohnungen im Bezirk Altona sind um 6,7 Prozent zur Vorjahreswoche gestiegen. Käufer müssen aktuell 7.286 Euro pro Quadratmeter zahlen.

( ddna )