Mietwohnung

Mieten in Winterhude steigen weiter

| Lesedauer: 3 Minuten

Foto: Gerhard Leber / imago

Mit Ausbruch der Pandemie wird der Immobilien- und Mietmarkt noch genauer beobachtet als zuvor. So sieht die Entwicklung aus.

Hamburg-Winterhude. In Winterhude sind die Mieten der aktuell angebotenen 221 Wohnungen im Vergleich zu den Angeboten der Vorjahreswoche im Durchschnitt um 7,1 Prozent gestiegen. Dies ergibt eine Auswertung für mehr als 90% der Angebotsmieten und Angebotspreise in dieser Woche.

Unabhängig von der Wohnungsgröße müssen in Winterhude mit Stand von heute 16,84 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden.

Für den Stadtteil Winterhude sehen die Mietpreisveränderungen im Detail wie folgt aus:

  • Wohnungen unter 40 Quadratmeter: durchschnittlicher Angebotspreis diese Woche 22,62 Euro pro Quadratmeter, in der Vorjahreswoche 19,41 Euro (+16,5 %)
  • Wohnungen zwischen 40-60 Quadratmeter: durchschnittlich 15,36 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 15,77 Euro (-2,6 %)
  • Wohnungen zwischen 60-90 Quadratmeter: durchschnittlich 15,21 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 14,18 Euro (+7,3 %)
  • Wohnungen zwischen 90-120 Quadratmeter: durchschnittlich 15,48 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 16,21 Euro (-4,5 %)
  • Wohnungen ab 120 Quadratmeter: durchschnittlich 17,90 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 15,50 Euro (+15,5 %)

Weiterhin steigende Preise für Eigentumswohnungen in Winterhude

Mit 9.484 Euro pro Quadratmeter muss rechnen, wer zur Zeit nach einer Eigentumswohnung in Winterhude sucht. Dies sind 18,9 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Neugebaute Eigentumswohnungen kosten aktuell 8.716 Euro pro Quadratmeter. Eine Altbauwohnung erhält man hier für einen Quadratmeterpreis von derzeit 9.514 Euro.

Akuelle Hausangebote sind preiswerter

In Winterhude gibt es zur Zeit nur acht Häuser zu kaufen. Deswegen sind Vergleichszahlen mit Vorsicht zu genießen.

Vergleicht man diese Woche mit der vor einem Jahr, kommt man auf einen Preisunterschied von -33,7 Prozent: Durchschnittlich 8.082 Euro pro Quadratmeter werden für die Häuser in Winterhude verlangt, die in dieser Woche im Angebot sind. Aber auch bei Häusern gibt es Unterschiede je nach Zustand und Alter:

  • Bestandshäuser im Durchschnitt: 6.827 Euro pro Quadratmeter (-22 %)
  • Sanierte Häuser im Durchschnitt: 16.870 Euro pro Quadratmeter (+8 %)

Welche Veränderungen gibt es auf dem Markt für Miet- und Eigentumswohnungen?

So hat sich das Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen innerhalb der vergangenen 12 Monate in Winterhude entwickelt:

  • Angebot an Mietwohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 221 zu 237 (-6,8 %)
  • Angebot an Eigentumswohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 84 zu 122 (-31,1 %)

Stadtteil-Porträt

Mit 55.000 Einwohnern gehört Winterhude zu den größten Stadtteilen (Platz 4).

Wie setzt sich die Bevölkerung in Winterhude zusammen? Es gibt mit 65 Prozent relativ viele Einpersonenhaushalte (ganz Hamburg: 54,5 Prozent) und weniger Haushalte mit Kindern als im Hamburger Durchschnitt, nämlich 13 Prozent (ganz Hamburg: 17,8 Prozent).

Auf dem Arbeitsmarkt sieht es minimal schlechter aus als für den Rest der Hansestadt: 1277 Bewohner von Winterhude sind erwerbslos gemeldet (Stand zu Beginn 2019), die Hamburger Arbeitslosenquote lag zu diesem Zeitpunkt bei 4,8 Prozent.

So sieht der Wohnungsmarkt im gesamten Bezirk aus:

Im Bezirk Hamburg-Nord, zu dem Winterhude gehört, sind die Mieten, verglichen mit der Vorjahreswoche, um 2,1 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Für die 968 aktuell angebotenen Wohnungen werden durchschnittlich 14,89 Euro pro Quadratmeter verlangt.

Die Kaufpreise für Wohnungen im Bezirk Hamburg-Nord sind um 7 Prozent zur Vorjahreswoche gestiegen. Käufer müssen aktuell 8.855 Euro pro Quadratmeter zahlen.

( ddna )