Mietwohnung

Mieten in Neuengamme steigen weiter

Foto: Gerhard Leber / imago

Sinkende Mieten und preiswertere Immobilien - dies wurde mit Start der Corona-Krise vorhergesagt. Ob das richtig ist?

Hamburg-Neuengamme. In Neuengamme sind die Mieten der aktuell angebotenen 5 Wohnungen im Vergleich zu den Angeboten der Vorjahreswoche im Durchschnitt um 13,4 Prozent gestiegen. Dies ergibt eine Auswertung für mehr als 90% der Angebotsmieten und Angebotspreise in dieser Woche.

Unabhängig von der Wohnungsgröße müssen in Neuengamme mit Stand von heute 11,64 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden.

Für den Stadtteil Neuengamme sehen die Mietpreisveränderungen im Detail wie folgt aus:

  • Wohnungen zwischen 40-60 Quadratmeter: durchschnittlicher Angebotspreis diese Woche 14,02 Euro pro Quadratmeter, in der Vorjahreswoche 11,19 Euro (+25,3 %)
  • Wohnungen zwischen 60-90 Quadratmeter: durchschnittlich 11,42 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 10,57 Euro (+8,1 %)
  • Wohnungen ab 120 Quadratmeter: durchschnittlich 9,92 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche keine Angebote

Stadtteil-Porträt

Von der Einwohnerzahl steht Neuengamme mit 3.742 Einwohnern auf Platz 84 aller Hamburger Stadtteile und gehört damit zu den kleinsten Stadtteilen.

Wie setzt sich die Bevölkerung in Neuengamme zusammen? Es gibt mit 34,1 Prozent besonders wenige Einpersonenhaushalte (ganz Hamburg: 54,5 Prozent) und mehr Haushalte mit Kindern als im Hamburger Durchschnitt, nämlich 24,1 Prozent (ganz Hamburg: 17,8 Prozent).

Auf dem Arbeitsmarkt sieht es minimal schlechter aus als für den Rest der Hansestadt: 61 Bewohner von Neuengamme sind erwerbslos gemeldet (Stand zu Beginn 2019), die Hamburger Arbeitslosenquote lag zu diesem Zeitpunkt bei 4,8 Prozent.

So sieht der Wohnungsmarkt im gesamten Bezirk aus:

Im Bezirk Bergedorf, in dem Neuengamme liegt, sind die Mieten im Vergleich zur Vorjahreswoche um 9,6 Prozent angestiegen. Mieter müssen unabhängig von der Wohnungsgröße aktuell 12,20 Euro pro Quadratmeter zahlen.

Die Kaufpreise für Wohnungen im Bezirk Bergedorf sind um 8,9 Prozent zur Vorjahreswoche gestiegen. Käufer müssen aktuell 4.633 Euro pro Quadratmeter zahlen.

( ddna )