Immobilien

Preise für Eigentumswohnungen in Rissen steigen weiter

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Foto: Gerhard Leber / imago

Mit Ausbruch der Pandemie wird der Immobilien- und Mietmarkt noch genauer beobachtet als zuvor. So sieht die Entwicklung aus.

Hamburg-Rissen. In Rissen klettern die Preise für Eigentumswohnungen weiter. Dies ergibt eine Auswertung für mehr als 90% der Angebotsmieten und Angebotspreise in dieser Woche. Im Vergleich zur Vorjahreswoche sind die Preise im Durchschnitt um 5,4 Prozent angestiegen.

Unabhängig von der Wohnungsgröße müssen in Rissen mit Stand von heute 5.829 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden.

Neugebaute Eigentumswohnungen kosten aktuell 6.636 Euro pro Quadratmeter. Eine Altbauwohnung erhält man hier für einen Quadratmeterpreis von derzeit 5.568 Euro.

Mieten in Rissen steigen weiter

Für den Stadtteil Rissen sehen die Mietpreisveränderungen im Detail wie folgt aus:

  • Wohnungen bis 40 Quadratmeter: durchschnittlicher Angebotspreis diese Woche 17,04 Euro pro Quadratmeter, in der Vorjahreswoche 12,01 Euro (+41,9 %)
  • Wohnungen zwischen 40-60 Quadratmeter: durchschnittlich 12,75 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 11,13 Euro (+14,6 %)
  • Wohnungen zwischen 60-90 Quadratmeter: durchschnittlich 13,78 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 13,61 Euro (+1,2 %)
  • Wohnungen zwischen 90-120 Quadratmeter: durchschnittlich 13,67 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 14,16 Euro (-3,5 %)
  • Wohnungen ab 120 Quadratmeter: durchschnittlich 15,95 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 12,44 Euro (+28,3 %)

Preise für Häuser steigen weiter

Vergleicht man diese Woche mit der vor einem Jahr, kommt man auf einen Preisunterschied von +8,1 Prozent: Durchschnittlich 6.679 Euro pro Quadratmeter werden für die Häuser in Rissen verlangt, die in dieser Woche im Angebot sind. Aber auch bei Häusern gibt es Unterschiede je nach Zustand und Alter:

  • Bestandshäuser im Durchschnitt: 6.540 Euro pro Quadratmeter (+5,3 %)
  • Neu gebaute Häuser im Durchschnitt: 7.510 Euro pro Quadratmeter (+21,3 %)
  • Sanierte Häuser im Durchschnitt: 6.403 Euro pro Quadratmeter (+8,5 %)

Welche Veränderungen gibt es auf dem Markt für Miet- und Eigentumswohnungen?

So hat sich das Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen innerhalb der vergangenen 12 Monate in Rissen entwickelt:

  • Angebot an Mietwohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 63 zu 76 (-17,1 %)
  • Angebot an Eigentumswohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 9 zu 32 (-71,9 %)

Stadtteil-Porträt

Von der Einwohnerzahl steht Rissen mit 15.763 Einwohnern auf Platz 48 aller Hamburger Stadtteile und gehört damit zu den durchschnittlich großen Stadtteilen.

Wie setzt sich die Bevölkerung in Rissen zusammen? Es gibt mit 45 Prozent besonders wenige Einpersonenhaushalte (ganz Hamburg: 54,5 Prozent) und mehr Haushalte mit Kindern als im Hamburger Durchschnitt, nämlich 22 Prozent (ganz Hamburg: 17,8 Prozent).

Auf dem Arbeitsmarkt sieht es minimal schlechter aus als für den Rest der Hansestadt: 288 Bewohner von Rissen sind erwerbslos gemeldet (Stand zu Beginn 2019), die Hamburger Arbeitslosenquote lag zu diesem Zeitpunkt bei 4,8 Prozent.

So sieht der Wohnungsmarkt im gesamten Bezirk aus:

Im Bezirk Altona, zu dem Rissen gehört, sind die Mieten, verglichen mit der Vorjahreswoche, um 6,7 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Für die 465 aktuell angebotenen Wohnungen werden durchschnittlich 14,72 Euro pro Quadratmeter verlangt.

Die Kaufpreise für Wohnungen im Bezirk Altona sind um 6 Prozent zur Vorjahreswoche gestiegen. Käufer müssen aktuell 7.209 Euro pro Quadratmeter zahlen.

( ddna )