Mietwohnung

Weiter steigende Mieten in Schnelsen

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Foto: Gerhard Leber / imago

Mit Ausbruch der Pandemie wird der Immobilien- und Mietmarkt noch genauer beobachtet als zuvor. So sieht die Entwicklung aus.

Hamburg-Schnelsen. In Schnelsen sind die Mieten der aktuell angebotenen 90 Wohnungen im Vergleich zu den Angeboten der Vorjahreswoche im Durchschnitt um 13,4 Prozent angestiegen. Dies ergibt eine Auswertung für mehr als 90% der Angebotsmieten und Angebotspreise in dieser Woche.

Unabhängig von der Wohnungsgröße beträgt die Miete in Schnelsen 12,83 Euro pro Quadratmeter (Stand heute).

Für den Stadtteil Schnelsen sehen die Mietpreisveränderungen im Detail wie folgt aus:

  • Wohnungen unter 40 Quadratmeter: durchschnittlicher Angebotspreis diese Woche 18,02 Euro pro Quadratmeter, in der Vorjahreswoche 12,86 Euro (+40,1 %)
  • Wohnungen zwischen 40-60 Quadratmeter: durchschnittlich 12,86 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 10,94 Euro (+17,6 %)
  • Wohnungen zwischen 60-90 Quadratmeter: durchschnittlich 12,02 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 10,88 Euro (+10,5 %)
  • Wohnungen zwischen 90-120 Quadratmeter: durchschnittlich 13,65 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 12,94 Euro (+5,5 %)
  • Wohnungen ab 120 Quadratmeter: durchschnittlich 14,21 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 11,81 Euro (+20,3 %)

Weiterhin steigende Preise für Eigentumswohnungen in Schnelsen

5.238 Euro: So viel kostet der Quadratmeter zur Zeit für Eigentumswohnungen über alle Kategorien und Größen hinweg in Schnelsen und damit 17 Prozent mehr als vor 12 Monaten.

Neugebaute Eigentumswohnungen kosten aktuell 6.019 Euro pro Quadratmeter. Eine Altbauwohnung erhält man hier für einen Quadratmeterpreis von derzeit 4.534 Euro.

Preise für Häuser steigen weiter

Vergleicht man diese Woche mit der vor einem Jahr, kommt man auf einen Preisunterschied von +10 Prozent: Durchschnittlich 5.511 Euro pro Quadratmeter werden für die Häuser in Schnelsen verlangt, die in dieser Woche im Angebot sind. Aber auch bei Häusern gibt es Unterschiede je nach Zustand und Alter:

  • Bestandshäuser im Durchschnitt: 5.665 Euro pro Quadratmeter (+13,5 %)
  • Neu gebaute Häuser im Durchschnitt: 4.593 Euro pro Quadratmeter (-11,7 %)
  • Sanierte Häuser im Durchschnitt: 4.894 Euro pro Quadratmeter (+6,4 %)

Welche Veränderungen gibt es auf dem Markt für Miet- und Eigentumswohnungen?

So hat sich das Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen innerhalb der vergangenen 12 Monate in Schnelsen entwickelt:

  • Angebot an Mietwohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 90 zu 90 (keine Änderung)
  • Angebot an Eigentumswohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 44 zu 34 (+29,4 %)

Stadtteil-Porträt

Mit 29.300 Einwohnern gehört Schnelsen zu den größeren Stadtteilen (Platz 23). Wie setzt sich die Bevölkerung in Schnelsen zusammen? Es gibt mit 44,1 Prozent besonders wenige Einpersonenhaushalte (ganz Hamburg: 54,5 Prozent) und mehr Haushalte mit Kindern als im Hamburger Durchschnitt, nämlich 22,6 Prozent (ganz Hamburg: 17,8 Prozent). In diesem Stadtteil ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt fast identisch mit dem Hamburger Durchschnitt: als erwerbslos sind 4,8 Prozent der erwerbsfähigen Bewohner gemeldet (Januar 2019).

So sieht der Wohnungsmarkt im gesamten Bezirk aus:

Im Bezirk Eimsbüttel, zu dem Schnelsen gehört, sind die Mieten, verglichen mit der Vorjahreswoche, um 4,3 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Für die 1541 aktuell angebotenen Wohnungen werden durchschnittlich 14,99 Euro pro Quadratmeter verlangt.

Die Kaufpreise für Wohnungen im Bezirk Eimsbüttel sind um 4,7 Prozent zur Vorjahreswoche gestiegen. Käufer müssen aktuell 7.612 Euro pro Quadratmeter zahlen.

( ddna )