Berlin (dpa/tmn). Die Zeit des Schenkens ist da - für viele eine schöne Tradition, für die Umwelt aber kann sie Stress bedeuten - besonders durch den hohen Papierverbrauch. So geht es anders.

Wie schaffen wir maximale Freude mit unseren Geschenken bei minimalem Papierverbrauch? Die Antwort ist einfach: durch Weglassen und kreative Alternativen. So spart man etwa Papier, wenn man auf Produkte in aufwendigen Geschenkkartons verzichtet und stattdessen solche ohne Umkarton wählt. Und auch beim Weihnachtseinkauf ist es eine einfache, aber effektive Maßnahme, eigene Taschen zu nutzen, anstatt Papier- oder Plastiktüten zu kaufen.

Wer sich mit einem Mitnehm-Getränk aufwärmen mag, sollte Mehrweg-Becher verwenden und so Einweg-Becher aus Pappe vermeiden, so die Verbraucher Initiative.

Decke als Versteck schlägt das Geschenkpapier

Am meisten Papier spart man mit dem Verzicht auf Geschenkpapier und Weihnachtskarten ein. Stattdessen gibt es selbst gestaltete Alternativen. Geschenke können unter einer dekorativen Decke versteckt oder in wiederverwertbaren Tüchern und Boxen präsentiert werden, so die Initiative. Auch Zeitungspapier, aufgepeppt mit Tannenzweigen oder selbst gebackenen Plätzchen, kann als kreative Verpackung dienen. Selbst bemalte oder beklebte Weihnachtskarten aus Recyclingpapier sind nicht nur individuell, sondern auch umweltfreundlich.

Wenn Geschenkpapier und Karten lieber gekauft werden, sollten Verbraucher auf Recyclingpapier achten, das aus 100 Prozent Altpapier hergestellt wurde. Orientierungshilfen sind etwa der Blaue Engel und das FSC-Recycled-Zeichen.