Im Zeichen der Sierichs

Die Maria-Louisen-Straße ist nach der ersten Frau von Adolph Sierich benannt, der Winterhude stadtplanerisch prägte. Sein Vater kam 1838 als Goldschmied aus Buxtehude nach Hamburg, kaufte das Land zwischen Winterhude, Uhlenhorst und Alster auf. 1860 begann der Sohn, es als Bauland zu erschließen und Straßen anzulegen. Agnes-, Willi-, Dorotheen- und Clärchenstraße sind nach Mitgliedern der Familie benannt. Das "Sierichsche Gehölz" (Grasweg) war ihre Jagd. 1902 kaufte es die Stadt, um den Stadtpark anzulegen. Die Sierich-Villa (Ecke Barmbeker Straße/Maria-Louisen-Stieg) wurde 1957 abgerissen, das Forsthaus steht noch an der Hindenburgstraße 1.

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