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Stiftung Warentest: Neues iPhone kaum besser als Vorgänger

Ein Mann macht ein Foto mit dem neuen Apple iPhone 6s und 6s Plus

Ein Mann macht ein Foto mit dem neuen Apple iPhone 6s und 6s Plus

Foto: Damir Sagolj / REUTERS

Stiftung Warentest hat das neue iPhone 6s und das 6s Plus unter die Lupe genommen. Demnach unterscheidet es sich kaum vom Vorgänger.

Quasi jährlich bringt Apple die neueste Variante seines Smartphones iPhone heraus. Die neuesten Varianten, das iPhone 6s und 6s Plus, sind leistungsbezogen aber nicht wirklich besser als der Vorgänger. Dies geht aus dem Testbericht der „Stiftung Warentest“ hervor.

Demnach sei die 3D-Touch-Technologie die attraktivste Neuerung, da sie die Handynutzung effektiver mache. Der Touchscreen hat nun eine weitere druckempfindliche Schicht, die dem Benutzer erlaubt, mit unterschiedlichen Druckstärken des Fingers mehrere Funktionen einer App zu nutzen.

Dies sei aber auch die einzig positive Neuerung gegenüber dem Vorgänger-Modell, so die Tester. Die meisten anderen neuen Features seien entweder verzichtbar, brächten sowohl Vor- als auch Nachteile oder hätten kleine Tücken.

Die Tester bemängeln zudem den mit 739 bis 1069 Euro hohen Preis für die neuen Modelle. Die „alte“ Variante, das iPhone 6, kostet nur noch 629 statt 699 Euro.

Ein weiterer Nachteil der neuen Smartphones: Die kleineren Akkus. Diese machten beim Dauertelefonieren offenbar schneller schlapp.

Das Fazit der Tester: Wer immer die neueste Technik haben will, macht mit einem Neukauf nichts falsch. Wer zum Vorgänger iPhone 6 oder 6 Plus greift, bekommt für deutlich weniger Geld allerdings die annähernd gleiche Leistung.

Den ausführlichen Test gibt es auf test.de