Verein geborener Hamburger - Nicht für Quiddjes

Verein geborener Hamburger, gegründet 1897 als Heimatverein zum Schutz der städtischen Kultur gegen Überfremdung durch Zugezogene, die bereits dabei waren, eigene Landsmannschaften zu bilden. Hamburg befand sich in einer Phase rasanten Wachstums. Das Gesicht der Stadt änderte sich durch Industrieansiedlungen und Hafenausbau, und die alteingesessenen Hamburger fühlten sich nicht mehr als Herr im eigenen Haus. Mitglied konnten nur Männer werden, die in den Grenzen des alten Hamburg geboren worden waren, erst seit 1977 auch Frauen. Quiddjes wie Max Brauer (geb. in Ottensen), Herbert Weichmann (Schlesien) oder Axel Springer (Altona) wäre eine Mitgliedschaft im Sinne des Vereins verwehrt geblieben. Die Blütezeit der Geborenen ist vorbei.