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„Textbombe“ lässt Messenger-Apps für Apple abstürzen

Apple-Nutzer, die von der „Textbombe“ betroffen sind, müssen laut dem Fachportal „Mac&i“ ganze Konversationen löschen (Symbolfoto).

Apple-Nutzer, die von der „Textbombe“ betroffen sind, müssen laut dem Fachportal „Mac&i“ ganze Konversationen löschen (Symbolfoto).

Foto: Aly Song / REUTERS

Nutzer von Apple-Geräten sollten aufpassen, welche Nachrichten sie erhalten. Eine als Link verschickte „Textbombe“ hat böse Folgen.

Hannover.  Über Twitter und andere soziale Netzwerke verbreitet sich aktuell ein Link, der diverse Apps auf Mac-Rechnern, iPhones und iPads zum Absturz bringen kann. Die sogenannte Textbombe lasse teilweise sogar die Nachrichten-App des Versenders abstürzen, weil die Anwendung eine Vorschau des Links generiert, berichtet das Fachportal „Mac&i“.

Wer den Link deshalb per iMessage erhält, muss die komplette Konversation löschen, damit es nicht immer wieder zum Absturz kommt, erklären die Experten. Alternativ sei es auch möglich, die Domain github.io zu sperren, unter der der Link zur „chaiOS“ getauften Textbombe hinterlegt ist.

Github.io „niemals erlauben“

Unter iOS funktioniert das in den Einstellungen des Safari-Browsers – und zwar über die Sperrmöglichkeit „Erwachseneninhalte“. Dort trägt man github.io unter „Niemals erlauben“ ein. (dpa)

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