Verkaufsstart

Wer das iPhone X haben will, muss wochenlang warten

Apples Vizepräsident Phil Schiller bei der Vorstellung des iPhone X am 12. September in Cupertino (USA).

Foto: Marcio Jose Sanchez / dpa

Apples Vizepräsident Phil Schiller bei der Vorstellung des iPhone X am 12. September in Cupertino (USA).

Seit Freitagmorgen können Kunden das iPhone X vorbestellen. Kurz nach dem Start wurden schon ungewöhnlich lange Lieferzeiten angezeigt.

Cupertino.  Apple hat am Freitag seine Kunden auf den Start der Vorbestellungen für sein neues iPhone X warten lassen. Die Website wurde für viele Anwender erst rund zehn Minuten nach der angekündigten Zeit 9.01 Uhr MESZ freigeschaltet. Die Lieferzeit sprang sofort auf zwei bis drei Wochen hoch.

Branchenbeobachter und Börsianer erhoffen sich von der Entwicklung der Lieferzeiten im Tagesverlauf Hinweise darauf, wie viele der neuartigen Geräte der Konzern ins wichtige Weihnachtsgeschäft bringen kann. Nach Schätzungen des Analysten Ming-Chi Kuo von KGI Securities könnte Apple bis Weihnachten nur 20 bis 30 Millionen Geräte des iPhone X auf den Markt werfen.

Produktion lief schleppender als geplant

Laut jüngsten Berichten von Medien und Analysten sorgten zuletzt Engpässe bei Sensoren für das System zur Gesichtserkennung dafür, dass die Produktion langsamer anfuhr als geplant. Das iPhone X ist das erste Apple-Smartphone, bei dem das Display praktisch die gesamte Frontseite einnimmt.

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Apple ersetzte dabei den bisher üblichen Fingerabdruck-Scanner („Touch ID“) durch Gesichtserkennung („Face ID“) mit Hilfe eines komplexen Systems. Das Weihnachtsgeschäft ist für den Konzern die wichtigste Zeit, in der die meisten iPhones verkauft werden. (dpa)

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