München. Windows 10 bekommt am Dienstag ein Update. Das Besondere daran: Das Fotobearbeitungsprogramm arbeitet künftig mit einer 3D-Funktion.

Mit einem neuen Update will Microsoft sein Betriebssystem Windows 10 für dreidimensionale Objekte und virtuelle Realität fit machen. Am Dienstag ist das vierte große Update weltweit offiziell verfügbar. Rund 500 Millionen Geräte arbeiten derzeit mit Windows 10, sagte Microsoft-Manager Robin Wittland.

„Mit dem neuen Update zieht 3D in das Betriebssystem ein“, sagte Wittland. Dreidimensionale Objekte können nun zum Beispiel auch in Office eingebunden werden. Microsofts Programm „Paint“ wird durch „Paint 3D“ ersetzt. Zudem hat das Unternehmen einen Schwerpunkt auf Datenschutz und Datensicherheit gelegt. Für neue installierte Apps werden künftig grundsätzlich Zugriffsrechte abgefragt, bevor diese auf Daten zugreifen. Die Nutzer sollen generell ihre individuellen Einstellungen einfacher konfigurieren und alle Daten auf einen Blick übersehen können.

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    Virtuelle Realität soll erfahrbar werden

    Das „Fall Creators Update“ werde auch für sogenannte Mixed Reality den Startschuss auf PCs geben, erklärte Microsoft-Manager Michael Zawrel. Von neuen Headsets etwa von Acer, Dell und Lenovo, die Nutzer in virtuelle Realitäten versetzen, erwartet sich Microsoft einen gehörigen Schub für die Technologie, um die es zuletzt etwas ruhiger geworden ist.

    Da Microsoft künftig auch die Plattform SteamVR unterstützen wolle und damit eine entscheidende Schwachstelle – nämlich fehlende Inhalte – schließe, könne die Rechnung aufgehen, schätzt Piers Harding-Rolls von der Marktforschung IHS. Mit einer App könnten Nutzer ihren Rechner auf Kompatibilität testen, sagte Zawrel. (dpa)