Das Auslandsjahr wird immer selbstverständlicher für Schüler

Ein Auslandsjahr für Schüler ist eine gute Sache, aber wie macht man so etwas? Ich werde im August 2013 für ein Jahr nach Uruguay gehen. Ich habe mich neun Monate vor Reiseantritt für das Auslandsjahr beworben. Ich besitze weder Vorkenntnisse in Spanisch noch war ich jemals in Uruguay, aber ich suche die Herausforderung. Ich haben meinen Aufenthalt in Uruguay mit Youth for Understanding, kurz YFU, organisiert.

Zum Thema Auslandsaufenthalt habe ich in der Hamburger Innenstadt eine kleine Umfrage gemacht. Das Auslandsjahr wird immer selbstverständlicher für Schüler. Die Umfrage hat ergeben, dass knapp über die Hälfte der befragten Jugendlichen in die USA wollen, aber es fahren circa 80 Prozent aller Austauschschüler in die Vereinigten Statten von Amerika. Platz 2 belegt Spanien, knapp gefolgt von Australien, Kanada und England. Dann kommen Frankreich und Schweden. Um als Schüler ein Jahr im Ausland zu leben, muss man mindestens ein halbes Jahr vor der Abreise fleißig werden.

Fast jede Organisation verlangt eine ausführliche Bewerbung. Danach wird man zu einem Gespräch bei der Organisation eingeladen. Die Personen wollen die künftigen Austauschschüler kennen lernen. Für Familien, die ihren Kindern kein Auslandsjahr finanzieren können, gibt es Stipendien. Es gibt auch Stipendien für besonders talentierte Schüler. Das Parlamentarische Partnerschafts-Programm (PPP) ist ein Vollstipendium für Schüler, die in den USA zur Schule gehen wollen. Allerdings kommt es stark darauf an, wo man wohnt, da es für jedes Gebiet unterschiedlich viele Bewerber gibt.

Wenn Ihr Kind Interesse an einem Auslandsaufenthalt hat, ermöglichen sie ihm, seinen Horizont zu erweitern. Es schadet nichts, es hat nur Vorteile für die Entwicklung ihres Kindes.