Als Peter einmal das Gartentor offen ließ

Prokofjews "Peter und der Wolf" als Musikstück für Kinder und mit Kindern

Sergej Prokofjews "Peter und der Wolf" ist nicht nur ein Kindermusikstück par excellence. Das musikalische Märchen führt die jungen Hörer auch in die Leitmotivik ein. Jede Figur hat ihre charakteristische Melodie und ihr Instrument. Unzählige Versionen gibt es von diesem Klassiker, mit Sting, mit Loriot, als psychedelisches Rock-Epos, für Jazz-Big-Band oder als Mundartversion mit pfälzischem Dialekt. Es gibt Arrangements für Blockflöten- und Akkordeongruppen, für Bläserquintett oder gemischten Chor. Immer aber geht es um die musikalische Bebilderung der Geschichte des kleinen Peter. Der lässt das Gartentor gegen die Anweisung seines Großvaters offen, die Ente entkommt und kann sich nicht wie Katze und Vogel auf den Baum retten, als der Wolf kommt. Peter überlistet diesen aber und fängt ihn ein, um ihn dann in den Zoo zu überführen.

"Für Kinder, mit Kindern" lautet das Motto der Kinderkonzerte der Hamburger Camerata. Und so wird in der "Hamburger Version" der Wolf nicht nur zu Hagenbecks Tierpark verbracht. Sondern neben der Camerata sind auch Marianne Petersens Kinderorchester "Saitenspiel" und die Rhythmikgruppe der Staatlichen Jugendmusikschule unter der Leitung von Maike Spieker beteiligt, ebenso die Schauspielerin Eva Habermann und Andreas Peer Kähler als Dirigent und Moderator. So entsteht ein Musikstück mit Kindern, diese werden durch ihr Mittun Teil der Geschichte. Von, für und mit Kindern ab sechs Jahren.

Familienkonzert "Peter und der Wolf" 16.2.2013, 14.30, Laeiszhalle. Karten zu 7,- bis 23,- unter T. 45 33 26