Hamburg punktete mit Solaranlagen, die Wasser erwärmen

Hamburg. Die beiden deutschen Finalisten unter den Anwärtern für den Green-Capital-Titel liegen beim Klimaschutz ganz hinten: Der Pro-Kopf-Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) beträgt in Freiburg (das gern als deutsche Solarhauptstadt betitelt wird) 9,3 Tonnen (Zahlen aus 2005). Ähnlich schlecht liegt Hamburg mit 8,8 Tonnen. Immerhin hat die Hansestadt den Pro-Kopf-Ausstoß zwischen 1990 und 2005 um ein Viertel reduziert. Ähnliche Rückgänge gab es nur in Stockholm, Kopenhagen und Münster.

Die skandinavischen Städte stehen vor allem deshalb glänzend da, weil sie ihren Strom zu einem Großteil aus Wasser- und Windkraft erzeugen. Hamburg punktete mit dem Förderprogramm für thermische Solaranlagen.