Die erstaunliche Karriere eines Violinkonzerts

Wenige Komponisten packen ihre Hörer so mühelos wie Antonin Dvorák. Die Melodien des Böhmen scheinen aus einem universellen Sprachschatz der Menschheit zu entspringen. Umso erstaunlicher ist es, dass der große Geiger Joseph Joachim das Violinkonzert, das Dvorák ihm widmete und auf seine Anregungen hin zu großen Teilen umgearbeitet hatte, nie öffentlich aufgeführt hat. Der Beliebtheit des Werks hat das keinen Abbruch getan, heute gehört es zum klassischen Konzertrepertoire.

Beim NDR Sinfonieorchester übernimmt der junge ungarische Violinvirtuose Kristóf Baráti den Solopart, die Leitung hat Matthias Foremny.

Eingerahmt wird das Violinkonzert von der Sinfonischen Dichtung "Prometheus" von Franz Liszt und Dmitri Schostakowitschs 6. Sinfonie aus dem Jahre 1939.

Abo-Konzert 13.4., 20.00, Laeiszhalle. Karten unter T. 0180/178 79 80* oder www.ndrticketshop.de

( (vfz) )