Altersvorsorge

Krise fördert Umdenken

Nach der Finanzkrise findet bei den Bürgern ein Umdenken bei der Altersvorsorge statt. Aktuell halten es 72 Prozent der Anleger für notwendig, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, ermittelte die Fondsgesellschaft Union Investment in einer Umfrage. Damit stieg das Bewusstsein für eine zusätzliche Vorsorge erstmals seit dem zweiten Quartal 2008. Damals lag der Anteil bei 77 Prozent und fiel während der Finanzkrise bis auf 68 Prozent im dritten Quartal 2009 zurück. Bei den Vorsorgeformen favorisieren 48 Prozent Investmentfonds und 41 Prozent private Versicherungen. In der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen halten es sogar 79 Prozent für notwendig, sich mit dem Thema private Vorsorge zu beschäftigen.

( (stp) )