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Skoda Yeti wird zum Karoq

Der neue Kompakt-SUV kommt mit vielen cleveren Details und soll den Erfolg seines Vorgängers noch toppen

Skoda hat den erfolgreichen Yeti in die ewigen Jagdgründe geschickt. Der Kompakt-SUV war so beliebt, dass ­Skoda seit 2009 pro Jahr weltweit über 100.000 Stück verkaufen konnte, 20.000 davon allein in Deutschland. Der Nachfolger heißt Karoq, ist Anfang November ab ca. 21.000 Euro erhältlich und soll „die Verkaufszahlen des Yeti deutlich toppen“, so Skoda-Chef Bernhard Maier.

Wie beim großen Bruder Kodiaq stammt der Name Karoq von den Ureinwohnern aus dem Westen des US-Bundesstaates Alaska und bedeutet so viel wie Pfeil, wie der grüne, geflügelte im Skoda-Logo. Karoq steht auch für die englischsprachigen Begriffe Car und Rock, also Auto und Felsen, was die Geländefähigkeit des Allrounders unterstreichen soll. Der Karoq ist 4,38 Meter lang, 1,84 Meter breit und 1,61 Meter hoch, das sind nahezu die Maße des Konzernbruders Seat Ateca. Kein Wunder, Skodas Kompakt-SUV basiert auf dem selbstbewussten Spanier und wird zusammen mit ihm im tschechischen Skoda-Werk Kvasiny gefertigt.

Neu ist ein 1,5-Liter-Turbobenziner mit 150 PS

Traditionell hat ein Skoda immer etwas Besonderes zu bieten. Hier ist es der variable und doppelbödige Kofferraum mit einem Mindestvolumen von 521 ­Litern; wenn die zweite Reihe um­geklappt wird, sind es gar 1630 Liter. Mit der verschieb- und ausbaubaren, aber aufpreispflichtigen Vario-Flex-Rückbank wird der Stauraum zwar noch variabler, aber dann gibt es eine unschöne und unpraktische Stufe hinter der zweiten Sitzreihe. Vorteil der dreiteiligen Vario-Rückbank: Der Karoq wird mit 1810 Liter Fassungsvermögen zum Kleintransporter. Und auf allen fünf Sitzplätzen finden auch groß gewachsene Passagiere viel Platz.

Zum Marktstart stehen fünf Triebwerke, zwei Benziner und drei Diesel, allesamt mit Turboaufladung, zur Verfügung. Der Basismotor ist ein 1,0-Liter-Dreizylinderbenziner mit 115 PS, Top-Aggregat ist ein 190 PS starker 2,0-Liter-Diesel mit 400 Newtonmeter Drehmoment, der serienmäßig mit Allradantrieb und dem bekannten Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe DSG kombiniert ist. Damit sprintet der Karoq in 7,8 Sekunden von null auf 100 km/h. Der Verbrauch soll durchschnittlich bei 5,3 Litern Diesel auf 100 Kilometern liegen. Neu ist ein 1,5-Liter-Turbobenziner mit 150 PS und Zylinderabschaltung, der den Vorgänger mit 1,4 Litern Hubraum ersetzt. Zur Kraftübertragung mit fünf Fahrmodi dient wahlweise ein Sechsgang-Handschaltgetriebe oder ein Siebengang-DSG.

Der Innenraum ist aufgeräumt und hochwertig in der Verarbeitung. Alle Tasten und Knöpfe sind dort, wo man sie auch vermutet. Der Clou ist die komplette Vernetzung mit Fahrassistenten, Internet und Co. sowie das frei programmierbare und voll digitale ­Instrumentenpanel. Der LTE-fähige Wlan-Hotspot kann bis zu acht por­table ­Geräte mit dem World Wide Web ­versorgen, und der 9,2-Zoll-Glasbildschirm lässt sich per Tastatur, Spracheingabe oder auch Gestensteuerung bedienen.