US-Pläne

Gibt es ein Comeback für die Marke Studebaker?

Eine mutige Idee hat in diesen Tagen Ric W. Reed, Chef einer Firma aus Colorado, entwickelt. Der nämlich will laut der Online-Plattform Left Lane News in einem Sechstufenplan die alte Traditions-Automarke Studebaker wieder beleben. 1966 hatte der US-Autobauer sein letztes Fahrzeug produziert. Zunächst sieht der Plan vor, unter diesem Namen Roller mit Elektro- und Verbrennungsmotoren zu bauen. Die Teile sollen in der Hauptsache aus China, Taiwan und Indien stammen. Später soll das erste Auto auf die Räder gestellt werden, möglicherweise eine moderne Interpretation des kompakten Modells Lark aus den 60er-Jahren. Angedacht ist dabei ein umweltfreundliches Hybridfahrzeug. In weiteren Schritten will Reed historische Modelle wie Hawk und Champ wieder beleben. Die Produktion soll schnell wachsen, mittelfristig könnte die Marke sogar an die Börse gehen. Zum Modellangebot sollen in weiterer Zukunft u. a. Roller, Motorräder, Pkw, Pick-ups, Taxen und Stretchlimousinen gehören.