Test: Skoda Yeti 4x4 2.0 TDI

Ein guter Freund, nicht nur im Schnee

Foto: PR

Fast hätte man gedacht, der Klimawandel habe den Winter in Hamburg abgeschafft. Doch seit Wochen nun sind die Nebenstraßen vereist.

Fast hätte man gedacht, der Klimawandel habe den Winter in Hamburg abgeschafft. Doch dann das: Über Wochen sind die Nebenstraßen vereist, und mehrfach rieseln 15 bis 20 Zentimeter Neuschnee in nur einer Nacht vom Himmel. Wohl dem, der da einen Yeti zum Freund hat - nein, nicht den sagenumwobenen Schneemenschen, sondern den Allradler von Skoda.Mit dem vom VW Golf abgeleiteten Yeti hat die tschechische Marke seit 2009 ein Auto im Programm, das zwei in dieser Jahreszeit nützliche Eigenschaften aufweist: Es kommt, dank der variablen Kraftverteilung (Haldex-Kupplung) an alle Räder, stark verschneite Wege gut hinauf und hat mit 18 Zentimetern auch eine große Bodenfreiheit. Zudem ist der Yeti außen kompakt (Länge: 4,36 Meter) und nicht unbotmäßig teuer, sodass niemand fürchten muss, als SUV-Fahrer das Unverständnis anderer Stadtbewohner zu wecken.

Wer in den Skoda einsteigt, findet einen soliden Innenraum vor. Nichts in der getesteten Ambition-Version sieht billig aus oder fühlt sich so an, das Cockpit überzeugt durch seine elegante Sachlichkeit, die Sitze sind bequem. Da auch das Platzangebot stimmt, es einen ordentlichen Kofferraum (405 bis 510 Liter, je nach Einstellung der Rücksitze) gibt und das Fahrwerk in allen Lagen überzeugt, kann man mehr als zufrieden sein.

Das gilt auch für den Motor: Der 2,0-Liter-Diesel mit Common-Rail-Einspritzung läuft ruhig, hat genug Kraft (140 PS und 320 Nm), erfüllt die Abgasnorm Euro 5 und verbraucht im Praxis-Schnitt nur 6,5 bis 7 Liter (Normmix: 6,0 Liter). Das Höchsttempo: 190 km/h.

Preise und Ausstattung

Der Yeti 2.0 TDI mit 140 PS und Allradantrieb kostet 27 590 Euro - 9600 Euro mehr als der Basis-Benziner mit Frontantrieb. Serienmäßig sind in der Ambition-Ausstattung u.a. Klimaanlage, 16-Zoll-LM-Felgen und das Musiksystem Swing. 180 Euro extra kosten die el. Fensterheber hinten, je 80 Euro der Berg- und der Offroadassistent.

Im Profil

Fahrspaß +++--

Innovation +++--

Komfort ++++-

Kosten ++++-

Umwelt +++--