Test: Subaru Impreza 2.0 D

Exotischer Boxer mit viel Temperament

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Foto: subaru

Als Exot unter den Kompaktautos besetzt der Subaru Impreza eine kleine Nische. Die Kombination von Allradantrieb und Boxermotor gibt es sonst in dieser Klasse nicht.

Als Exot unter den Kompaktautos besetzt der Subaru Impreza eine kleine, aber feine Nische. Die Kombination von Allradantrieb und Boxermotor gibt es sonst in dieser Klasse nirgends. Seit kurzem kann man den Wagen auch als Dieselversion ordern.

Im Vergleich mit den blutarmen Saugbenzinern bietet der 150 PS starke Turbodiesel ein deutliches Plus an Temperament. Bemerkenswert ist auch die enorme Laufruhe, die aus der Boxer-Bauweise resultiert. Dementsprechend gibt sich das 2,0-Liter-Triebwerk auch akustisch zurückhaltend. Der an ein Sechsganggetriebe gekoppelte Vierzylinder tritt spontan und mit dieseltypischem Durchzug an, beschleunigt den Wagen in 8,6 Sekunden auf Tempo 100 (Spitze: 205 km/h). Der Normverbrauch von 5,8 Litern liegt aber deutlich höher als beim vergleichbaren Allrad-Golf. Ein Zentraldifferenzial verteilt die Kraft zwischen den Achsen. Das sorgt vor allem auf Schnee oder in leichtem Gelände für sehr gute Traktion und auf normalem Untergrund für eine sichere Straßenlage. Zusammen mit der präzisen Lenkung und dem agilen Fahrwerk kommt Fahrspaß auf.

Auf anderem Gebiet schneidet der Japaner eher durchschnittlich ab. Vorn haben die Passagiere viel Platz, der Fond bietet bei großer Kopffreiheit aber einen eher knappen Knieraum. Zudem ist der Gepäckraum eingeschränkt. Lediglich 301 Liter stehen bei voller Bestuhlung zur Verfügung, maximal können 1216 Liter geladen werden. Nicht viel, obwohl die Fahrzeuglänge mit 4,42 Metern fast schon Mittelklasseformat erreicht. Dagegen macht sich der Impreza gut als Zugfahrzeug, ordentliche 1600 Kilo dürfen an den Haken.

Im Profil

Fahrspaß ++++-

Innovation +++--

Komfort ++----

Kosten +++--

Umwelt ++++-

Preise und Ausstattung

Die Preise für den Subaru Impreza beginnen bei 16 900 Euro für den frontgetriebenen 107-PS-Benziner in Basisausstattung und reichen bis 50 500 Euro für die Rallyeversion 2.5 WRX mit 300 PS und Allradantrieb. Für die getestete Dieselvariante sind mindestens 25 500 Euro zu zahlen. Extras: Metallic-Lackierung (390 Euro), Glasschiebedach (850 Euro).

( (mid) )