Verkehrssicherheit

Weniger Unfälle durch "Führerschein mit 17"

Hamburg. Als voller Erfolg erweist sich laut der Bundesanstalt für Straßenwesen der "begleitete Führerschein mit 17". Die besonders jungen Fahranfänger verursachen um 30 Prozent weniger Unfälle als diejenigen, die ihren Führerschein erst mit 18 Jahren machen. Diese Entwicklung geht auch an den Kfz-Versicherern nicht vorbei, einige haben bereits Rabattregelungen für die jungen Fahranfänger eingeführt und weitere Assekuranzen wollen diesem Modell folgen.

Für Eltern und Führerscheinneulinge gilt: Sie müssen der Versicherung die Teilnahme am begleitenden Fahren mitteilen, sonst werden die verbesserten Konditionen nicht berücksichtigt. Bundesweit entschieden sich im Jahr 2007 bereits 269 000 Fahranfänger für den Einstieg mit 17 Jahren, 2008 waren es sogar circa 360 000 junge Autofahrer. Die Nachfrage nach dem begleiteten Fahren dürfte aufgrund der neuen Versicherungsrabatte weiter steigen.

( (mid) )