Keime

Rückruf bei Kaufland: Salmonellen in Kürbiskernen gefunden

Diese Lebensmittel werden am häufigsten zurückgerufen
Beschreibung anzeigen

In Kürbiskernen der Kaufland-Marke „K Classic“ wurden bei Kontrollen Salmonellen entdeckt. Diese Produkte sind vom Rückruf betroffen.

Erlangen. Wegen des Nachweises von Salmonellen sind Kürbiskerne der Kaufland-Eigenmarke „K Classic“ zurückgerufen worden. Bei einer Routinekontrolle seien Salmonellen entdeckt worden, teilte der Hersteller „Nutwork“ mit.

Vom Rückruf betroffen sind die „K Classic Kürbiskerne naturbelassen“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20.03.2021 und der Losnummer 202044, teilte das Internetportal www.lebensmittelwarnung.de am Dienstag mit. Die Losnummer befindet sich auf der Rückseite der Verpackung.

Kaufland-Kürbiskerne: Hier wurde das Produkt verkauft

Vertrieben wurden die Kürbiskerne bei Kaufland. Verbraucher in folgenden Bundesländern sind betroffen:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt

Die Supermarktkette Kaufland habe sofort reagiert und die betroffene Ware aus dem Verkauf genommen. Kunden können das Produkt in jeder Kaufland-Filiale zurückgeben.

Salmonellen: Das sind die Symptome bei einer Infektion

Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich in der Regel innerhalb weniger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Insbesondere für Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem kann eine Infektion mit Komplikationen einhergehen, weil diese Risikogruppen schwere Krankheitsverläufe entwickeln können.

Salmonellen! Das sind die wichtigsten Symptome
Salmonellen! Das sind die wichtigsten Symptome

Die Webseite www.lebensmittelwarnung.de wird von den Bundesländern und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit betrieben.

• Rückrufe – Mehr zum Thema:

Dass Lebensmittel zurückgerufen werden müssen, kommt verhältnismäßig häufig vor. Nicht immer sind Keime und Krankheitserreger der Grund. So hatte „Afri Cola“ im Juni Glasflaschen wegen Gesundheitsgefahr zurückgerufen. Die Flaschen wiesen eine strukturelle Instabilität auf und konnten zerbersten.

Edeka rief im Juli eine Kalbfleisch-Leberwurst zurück, weil sie nicht durchgegart war und deshalb schneller verderben konnte. Bei Real und Hit wurden mit Dioxin belastete Eier zurückgerufen. Welche Produkte betroffen sind, lesen Sie hier. (jkali/dpa)