Lagerräume an elf Standorten

In Selfstorage-Centern können Hamburger ihre Möbel, Sportgeräte und Antiquitäten einlagern

Immer mehr Hamburger wollen oder müssen zu Hause Freiräume schaffen und mieten daher externe Räumlichkeiten an, um dort einen Teil ihr Hab und Guts einzulagern. Selfstorage-Center werden die architektonisch eher anspruchslosen Gebäude genannt, hinter deren Fassaden sich Hunderte Lagerräume für Möbel, Antiquitäten, Sport-Equipment, Bücher, Kleidung oder Akten von privaten und gewerblichen Kunden verbergen. „Gerade in Großstädten, wo die Mieten vergleichsweise hoch sind und viele Wohnungen nur kleine oder aber feuchte Keller haben, steigt die Nachfrage nach privaten Lagerräumen“, sagt Catherine Adler vom Verband deutscher Selfstorage-Unternehmen.

In Hamburg bieten zwischen Alsterdorf im Norden und Harburg im Süden mittlerweile insgesamt fünf Mitglieder des Verbands – Secur, MyPlace, Pickens Selfstorage, Citylager und Prime Selfstorage – Lagerräume an elf Standorten an. „In unserem Verband sind ausschließlich Unternehmen, die Wert auf Qualität und Service legen und damit unsere DIN-Norm erfüllen“, sagt Catherine Adler.

Die Norm sieht vor, dass die Lagerräume sicher, sauber, trocken, gut beleuchtet und bewacht sowie alarmgesichert sind. Die garantierte Raumtemperatur muss mindestens zwölf Grad betragen. Außerdem sollten die Räume fast rund um die Uhr für die Mieter zugänglich sein. Die meisten Storage-Center sind von sechs bis 22 Uhr geöffnet. Überdies sieht die Norm vor, dass Lastenaufzüge vorhanden sind, um auch in oberen Etagen einen bequemen An- und Abtransport zu gewährleisten. Die Größe der Räume beginnt normalerweise bei einem Quadratmeter und reicht bis zu 80 Quadratmetern. Eingelagert werden darf fast alles bis auf verderbliche Waren wie Lebensmittel, lebendige Tiere, brennbare, explosive Stoffe oder gefährliche chemische Substanzen. Auch die Lagerung von Motorrädern ist bei den meisten Anbietern verboten. Einige Selfstorage-Center halten spezielle Räumlichkeiten vor. Pickens Selfstorage verfügt über ein Weinstorage mit konstantem Klima sowie extra lange Räume für Boote.

Vorsicht ist bei besonders wertvollen Gegenständen geboten. „Die Dinge, die bei uns gelagert werden, sind normalerweise über die Hausratversicherung abgedeckt. Sollen wertvolle Kunstgegenstände oder Schmuck verwahrt werden, empfiehlt sich eine zusätzliche Versicherung“, rät Adler. Der Mietpreis richtet sich nach der Quadratmeterzahl. Er sinkt mit Größe und Dauer der Mietfläche. Einen Quadratmeter gibt es ab etwa 29 Euro.

www.selfstorage-verband.de