HSV – wir müssen reden

Patrick Esume: "Darum bin ich beim HSV jetzt dabei"

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"Coach" Esume im Quarantäne-Trainingslager des HSV in Herzogenaurach.

"Coach" Esume im Quarantäne-Trainingslager des HSV in Herzogenaurach.

Foto: Imago/HMB-Media

Der HSV-Hospitant über Dieter Hecking, Jonas Boldt, Motivation, Geisterspiele, Bakery Jatta und den Vornamen seiner jüngsten Tochter.

Hamburg. Der Fußball ist seit dem vergangenen Wochenende zurück – und der wöchentliche Abendblatt-Podcast "HSV – wir müssen reden" zieht an diesem Montag nach. Erster Gast nach dem Re-Start ist kein Geringer als Patrick "Coach" Esume, der bis zum Ende der Saison den Trainerstab des HSV verstärken soll.

"Die besondere Situation ist einer der Gründe, warum ich beim HSV jetzt dabei bin", sagt Esume. "Normalerweise hat man es beim Fußball ja nicht, dass man nach so einer Zäsur noch mal einsteigt und auf den Punkt performen muss."

Esume zieht positives HSV-Zwischenfazit

Der Start in Fürth glückte nur teilweise. Die Leistung stimmte, allerdings gab der HSV den sicher geglaubten Sieg noch in der 94. Minute mit dem Gegentreffer zum 2:2 aus der Hand.

"Das hat uns alle natürlich extrem geärgert", sagt Esume, der trotzdem ein extrem positives Zwischenfazit seiner Arbeit beim HSV zieht. "Es ist nicht einfach, mitten in der Saison jemanden Fremdes in sein Innerstes zu lassen. Ein großes Kompliment an Dieter Hecking, der das einfach mal gemacht hat. Und ich muss wirklich sagen: Ich bin sehr beeindruckt von der Mannschaft. Das Team hat in den vergangenen zehn Tagen, seit es als Mannschaft trainieren darf, alles getan."

Esume spricht über St. Pauli, Rassismus und mehr

Im ausführlichen Abendblatt-Podcast spricht Coach Esume über seine Arbeit beim HSV, die besondere Situation, Geisterspiele, ein erstaunliches Motivationsvideo für die U21-Nationalmannschaft, seine Freundschaft zu Jonas Boldt und den früheren Hockeystar Moritz Fürste, den Umgang des HSV mit Bakery Jatta, seine Kindheit auf St. Pauli, erlebten Rassismus damals und heute, die AfD, Kindererziehung, eine Challenge mit Torhüter Julian Pollersbeck und über die Frage, was man in den Sozialen Medien darf und was nicht.

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Insgesamt eine Stunde gibt Esume interessante Einblicke und verrät auch ganz zum Schluss, dass er erwägt, längerfristig im Fußball zu bleiben. "Ich kann mir durchaus vorstellen, längerfristig etwas im Fußball zu machen", sagt Esume – und schränkt ein: "Wenn es denn menschlich passt." Solange Hecking und Boldt beim HSV an Bord seien, könne er sich eine gemeinsame Zusammenarbeit auch über die Saison hinaus vorstellen.

Den kompletten Podcast mit Coach Esume hören Sie ab sofort kostenlos auf allen Plattformen, wo es Podcasts gibt. Einfach mal reinhören!

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Esume kann sich längeres Engagement beim HSV vorstellen