Bundesliga: Spektakulärer Spielertausch

Petric wechselt zum HSV - Zidan geht nach Dortmund

Lesedauer: 2 Minuten

Mladen Petric und Mohamed Zidan tauschen die Arbeitgeber: Der HSV hat den Weggang Zidans und das Kommen von Olic-Freund Petric am Sonntag bestätigt.

Hamburg. Die Fußball-Bundesliga steht vor einem spektakulären Spielertausch. Nach dem Abgang von Rafael van der Vaart zu Real Madrid hat der Hamburger SV in Mladen Petric kurzfristig Ersatz beim Konkurrenten Borussia Dortmund gefunden und sich gleichzeitig vom "Sorgenkind" Mohamed Zidan getrennt. Der HSV bestätigte am Sonntag, dass der 27 Jahre alte kroatische Nationalstürmer Petric mit sofortiger Wirkung nach Hamburg wechselt, der im Gegenzug den Ägypter Zidan zum BVB ziehen lässt. Petric erhält beim HSV einen Vertrag bis zum 30. Juni 2012. Petric wird voraussichtlich am Donnerstag offiziell vorgestellt.

Zudem sollen die Hamburger 4,5 Millionen Euro an die Borussia überweisen.

"Wenn ein Spieler weg will, dann ist das die beste Lösung. Und wir haben das Beste daraus gemacht", sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp vor dem Spiel der Westfalen bei Bayer Leverkusen am Sonnabend.

Nach dem Abgang van der Vaarts, der dem HSV etwa 16 Millionen Euro in die Kassen gespült hatte, hatte Hamburgs neuer Trainer Martin Jol wiederholt Neuverpflichtungen angemahnt.

Beim HSV trifft der 26-fache Nationalspieler Petric auf seinen Sturmpartner in der Auswahl Kroatiens, Ivica Olic. In Dortmund schoss Petric in 29 Spielen 13 Tore. Auch für Zidan, der sich bei den Hanseaten nie durchsetzen konnte, bedeutet der Transfer ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Dortmunds neuer Trainer Jürgen Klopp gilt seit gemeinsamen Tagen beim FSV Mainz 05 als Ziehvater Zidans.

Während der Ägypter bei Werder Bremen (3 Tore in 15 Spielen) und dem HSV (2 Tore in 21 Spielen) nie glücklich wurde, hatte er unter Klopp 2006 in Mainz mit neun Toren in 26 Spielen maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt. Trotz beeindruckender 13 Treffer in 15 Rückrunden-Spielen konnte aber auch er den Abstieg der Mainzer im vergangenen Sommer nicht verhindern.