Hamburg

Schüsse in Barmbek: Mordkommission befragt Verletzte

Zwei Männer waren in Barmbek auf der Straße zusammengebrochen. Täter soll ein südländisch aussehender Mann mit Zopf sein.

Hamburg. Nach der Schießerei an der Fühlsbüttler Straße nahe dem U-Bahnhof Barmbek, bei der am Sonntagnachmittag zwei Männer verletzt wurden, ist der schwerer verletzte nun außer Lebensgefahr. Die Mordkommission konnte durch Zeugenaussagen auch den Hergang grob rekonstruieren. Demnach haben zwei Männer mit den beiden Opfern in Höhe Maurienstraße zusammen gestanden. Dann seien die Schüsse gefallen. Haupttäter soll ein „Südländer“ mit Zopf gewesen sein, der dunkel gekleidet war. Nach den Schüssen flüchteten alle Beteiligten zu Fuß.

Die Angeschossenen (21 und 24) liefen noch durch den Bahnhof Barmbek-Süd, bis sie im Bereich Pestalozzistraße zu Boden gingen. Zeugen bemerkten die auf dem Boden sitzenden, blutenden Männer und riefen Rettungswagen. Laut Polizei waren beide Verletzte ansprechbar. Heute sollen sie von Ermittlern der Mordkommission gefragt werden.

Hängt die Tat mit Drogengeschäften zusammen?

Bei einer ersten Befragung hatte sich zumindest einer der Männer als unkooperativ gezeigt. Beide Verletzte sind bereits im Zusammenhang mit Straftaten der Polizei bekannt. Bei beiden wurden am Sonntag kleinere Mengen Drogen gefunden. Es wird nicht ausgeschlossen, dass die Tat im Zusammenhang mit Drogengeschäften steht.