Hamburg

Hotel in Langenhorn im Februar zweimal überfallen

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens (Symbolbild)

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens (Symbolbild)

Foto: Daniel Bockwoldt / picture alliance / Daniel Bockwoldt

Am 11. und am 28. Februar erbeuteten die bisher unbekannten Täter Bargeld. Ein Angestellter (46) wurde leicht verletzt.

Hamburg. Innerhalb von nur 17 Tagen ist das Hotel „Boutique 125 Hamburg Airport“ in Langenhorn zweimal von Räubern heimgesucht worden. Ein Angestellter wurde dabei leicht verletzt.

Am frühen Donnerstagmorgen, gegen 1.35 Uhr, betraten zwei maskierte Männer die Lobby des Hotels an der Langenhorner Chaussee. Nach Angaben der Polizei bedrohte einer der Täter einen 56 Jahre alten Rezeptionisten mit einem Messer, er verlangte den Tresorschlüssel und Bargeld. Mit ihrer Beute, einem „mittleren dreistelligen Bargeldbetrag“, seien die Räuber schließlich in unbekannte Richtung geflüchtet. „Eine Sofortfahndung mit sechs Funkstreifenwagen führte nicht zur Ergreifung der Täter“, sagte Polizeisprecherin Laura John. Der 56 Jahre alte Angestellte blieb bei dem Überfall unverletzt. Beide Männer sind laut Polizei etwa 25 Jahre alt und 1,75 Meter groß. Sie waren dunkel gekleidet und mit Sturmhauben maskiert. Beide sprachen akzentfrei deutsch.

Die Räuber flüchteten mit nur 90 Euro

Bereits am 11. Februar hatten zwei maskierte und bewaffnete Männer das Hotel überfallen – ob es sich um dieselben Täter handelt, ist nicht bekannt. Zunächst bedrohten sie um 0.45 Uhr im Eingangsbereich einen 46-jährigen Angestellten mit einem Schlagstock. Während sie Bargeld forderten, schlug einer der Männer mit dem Schlagstock zu. Dabei wurde der Angestellte leicht am Kopf verletzt. Anschließend zwangen sie ihn, im Nebenraum eine Geldkassette zu öffnen. Die Räuber flüchteten mit rund 90 Euro. Auch in diesem Fall verlief eine Sofortfahndung erfolglos. Viel ist über die Täter bisher nicht bekannt: Laut Polizei sind sie zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß und von „kräftiger Statur“.

In beiden Fällen ermittelt das örtlich zuständige Raubdezernat (LKA 144) der Region Nord. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder den Tätern machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter Telefon 040/ 42 86 - 56 789 zu melden.