Gastro-Tipp

Neue Speisen und Drinks à la carte im Bolero Rotherbaum

Leckeres  im Restaurant Bolero

Leckeres im Restaurant Bolero

Foto: Bolero

Es ist kurz vor 12 Uhr. Noch geht es recht entspannt zu im Bolero, es ist die Ruhe vor dem Sturm. Um die Mittagszeit kommen viele Gäste, um frische Gerichte ohne lange Wartezeiten zu einem fairen Preis zu erhalten. Passend zum kalten Wetter gibt es den alkoholfreien Wintercocktail „Strudel“ (6,90 Euro), der so schmeckt, als würde man einen frischen Apfelkuchen essen.

Das System-Restaurant, das mit seinen dunklen Möbeln und den rot-orangefarbenen Wänden auf den ersten Blick sehr dunkel wirkt, hat einen anderen Schwerpunkt auf der Karte gesetzt: Speisen wie Chickenwings wurden gestrichen, stattdessen ist Platz für Neues wie Bowls. Auch typische Trends wie kleine Milchkannen als Gefäß für Cocktails dürfen bei der Modernisierung nicht fehlen.

Bereits im Juli dieses Jahres sprach Christopher Nolde, der Geschäftsführer der Bolero Holding GmbH, von einer geplanten Expansion und Veränderung des Boleros, das vor fast 30 Jahren sein erstes Restaurant in Ottensen eröffnet hatte. Für 2019 sind zwei neue Standorte geplant. Das Bolero soll ins neue Jahrzehnt gehen und der Marke neues Leben einhauchen, so Nolde. Auf dieser Grundlage könne das Bolero gestärkt ins neue Jahr starten und an der geplanten bundesweiten Expansion arbeiten.

Nach wie vor liegt das Hauptaugenmerk auf den Spirituosen. So befinden sich derzeit etwa 100 verschiedene Cocktails, Longdrinks und Aperitifs auf der Karte. Bei den Getränken haben die Ideengeber und Betreiber versucht, auf die Neuerfindung der Klassiker zu setzen, wie etwa den beliebten Cocktail Negroni (7,90 Euro).

Preislich sind die Getränke und Speisen im Bolero ein wenig teurer geworden. Das Restaurant hält aber an seiner Happy Hour von 17 bis 19 Uhr und der Jumbo Hour ab 19 Uhr fest, sodass man täglich ein paar Euros sparen kann.

Das Bolero setzt verstärkt auf Nachhaltigkeit und Frische, es gibt zukünftig nur noch Bio-Pot-Trinkhalme, die biologisch abbaubar sind, da sie zu einem Großteil aus Kartoffelstärke bestehen. Außerdem werden die Speisen frisch vor Ort hergestellt: Küchendirektor Eggert Röbel klopft die Steaks unmittelbar vorm Braten; Tortillachips (6,50 Euro) werden mit original mexikanischen Zutaten in einer Wilhelmsburger Firma hergestellt.

Und als kleines Extra gibt es die Food-App „Vuframe“, mit der man die Speisen, bevor sie fertig sind, virtuell auf seinen Tisch schieben kann.

Bolero Rotherbaum Rothenbaumchaussee 78 (U Hallerstraße), montags bis freitags ab 11.30 Uhr, sonnabends und sonnntags ab 12 Uhr, T. 41 49 77 00

© Hamburger Abendblatt 2018 – Alle Rechte vorbehalten.